Gehülz

Leuchtkreuz bleibt ein Streitthema

Gehülz — Stadtplaner Daniel Gerber nimmt Stellung zum gestern erschienenen Artikel "Keine nachvollziehbaren Gründe" , in dem es um das Gehülzer Leuchtkreuz ging. Ohne eine Diskussi...
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Gehülz — Stadtplaner Daniel Gerber nimmt Stellung zum gestern erschienenen Artikel "Keine nachvollziehbaren Gründe" , in dem es um das Gehülzer Leuchtkreuz ging. Ohne eine Diskussion über Landschaftsverträglichkeit, Heimatgefühl oder gar Religiosität auslösen zu wollen, geht Gerber auf die aktuelle Situation ein.
Demnach sollten Empfehlungen des Bauausschusses in der weiteren Realisierung eines Vorhabens als Anregungen empfunden werden und nicht als "hinderliche Steine", die in den Weg gelegt werden. "Empfehlungen kann man daher folgen oder eben nicht", so Gerber.
"Es ist die Aufgabe des Stadtplaners, die Mitglieder des Bauausschusses bei ihrer Entscheidungsfindung zu Bauvorhaben fachlich zu beraten. Hierbei ist auf Aspekte wie zum Beispiel Einfügung und Außen- beziehungsweise Fernwirkung eines Bauvorhabens einzugehen." Seine fachliche Meinung bilde sich der Stadtplaner nicht nur am "grünen Tisch", sondern selbstverständlich auch anhand von im Vorfeld der Sitzung vorgenommenen Ortseinsichten, beschreibt Gerber seine Tätigkeit.
Im konkreten Fall des Leuchtkreuzes am "Alt-Entmannsdorfer Kreuzweg" solle die im Beschluss des Bauausschusses gegebene Empfehlung dazu anregen, vor Bauausführung nochmals über eine Höhenreduzierung von 5,78 Metern (Einfamilienhausgröße) auf die bisher vorhandene - "auch schon nicht minimalistische" - Höhe von 4,50 Metern nachzudenken. "Bei diesen Überlegungen darf die christliche Tugend Bescheidenheit durchaus eine Rolle spielen", so Gerber. red
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