Erlangen — Oberbürgermeister Florian Janik überreichte die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Leonhard Hirl - in Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste. Was Bundespräsident Joachim Gauck veranlasst hat, die Urkunde zu unterzeichnen, versuchte zwar Erlangens Stadtoberhaupt in seiner Laudatio zusammenzufassen, aber wer das Lebenswerk des "Seelsorgers von Kosbach" kennt, wer mit Menschen aus seinem Umfeld oder gar mit ihm selbst über die vergangenen vier Jahrzehnte seines segensreichen Wirkens spricht, weiß, wie rasch da die eine oder andere Facette vergessen oder nicht genug ausgeleuchtet wird. Unter anderem ging Hirl mit der WAB (Wohnen, Arbeiten, Betreuen) neue Wege in der Behindertenarbeit - heute steht das B in WAB für Begleiten. Dazu brauchte es Mut und einen langen Atem, besonders aber, wie der Geehrte immer wieder betont, eine Frau und eine Familie, bereit, diese Arbeit auch zu ihrem Lebensinhalt zu machen. red