Coburg

Leichter konstruieren

Jakob Schenk hat eine Methode entwickelt, die Konstrukteuren die Entwicklung von Fahrzeugen erleichtert - und zwar in Bezug auf die Auslegung des Radraums. Dafür erhielt der Absolv...
Artikel drucken Artikel einbetten
Jakob Schenk
Jakob Schenk
Jakob Schenk hat eine Methode entwickelt, die Konstrukteuren die Entwicklung von Fahrzeugen erleichtert - und zwar in Bezug auf die Auslegung des Radraums. Dafür erhielt der Absolvent der Hochschule Coburg eine Auszeichnung des Fachbereichstags Maschinenbau (FBTM), berichtet nun die Pressestelle der Hochschule. Wie viel Platz benötigt ein Autorad, damit es beim Fahren nicht an andere Bauteile stößt? Um das zu ermitteln, brauchen Konstrukteure sogenannte Radhüllflächen. Sie zu erstellen, ist bisher äußert komplex. Jakob Schenk hat in seiner Diplomarbeit ein vereinfachtes CAD-basiertes Verfahren entwickelt. Damit können Konstrukteure die Radhüllflächen in Zukunft selbst erstellen. Das bedeutet auch eine deutliche Zeiteinsparung. Angefertigt hat der Coburger Absolvent seine Arbeit bei der Audi AG in Ingolstadt, wo er inzwischen als Doktorand arbeitet.
Schenks Betreuer Professor Markus Stark war von der Arbeit so überzeugt, dass er sie dem Fachbereichstag Maschinenbau für den Deutschlandpreis in der Kategorie "Diplom" vorschlug. Die Jury bewertete Schenks Arbeit nach folgenden Kriterien: originelle Aufgabenstellung beziehungsweise eine herausragende Lösung, die Qualität der Arbeit, ihre Praxisrelevanz, der formale Aufbau und das Niveau der Innovation.Für den mit 2000 Euro dotierten Deutschlandpreis werden jährlich die drei besten Arbeiten in den Kategorien Bachelor, Master und Diplom ausgewählt. Er wendet sich an die rund 130 Maschinenbau-Studiengänge deutscher Fachhochschulen. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren