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Coburg

Landrat und Sparkasse belohnen Schule und Darsteller

von unserer Mitarbeiterin  daniela Pondelicek Coburg — Das vierte Musical in der Geschichte der Realschule Coburg II war ein voller Erfolg. Alle vier Vorstellungen waren mit jeweil...
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von unserer Mitarbeiterin 
daniela Pondelicek

Coburg — Das vierte Musical in der Geschichte der Realschule Coburg II war ein voller Erfolg. Alle vier Vorstellungen waren mit jeweils 676 Gästen komplett ausverkauft, etliche Interessenten mussten abgelehnt werden. "Zuerst haben die Eltern der Darsteller Karten bekommen", sagt Klaus Reißenweber, Schulleiter der Co II. Ein Projekt in dieser Größenordnung auf die Bühne zu bringen, sei erst durch die neue Dreifachturnhalle der Realschule möglich gewesen. Davor habe der Platz nicht gereicht. Darüber hinaus hat die neue Turnhalle die Lehrer zur Auswahl des Musicals inspiriert. "In der Turnhalle gibt es eine Empore. Die Eisengitterstäbe lassen sie so aussehen, als wäre es sie die Reling eines Schiffes", erklärt Klaus Reißenweber.
Im Vorfeld haben sich die Beteiligten das Originalmusical angesehen, an dem sie sich orientierten. In ihrer Version bauten die Schüler jedoch Persönlichkeiten und Anekdoten aus dem Schulleben an der Realschule Coburg II ein. So wurde Schulleiter Klaus Reißenweber kurzerhand zum "Kapitän" erklärt.

Eingelöstes Versprechen

Landrat Michael Busch hatte an der letzten Vorführung versprochen, dass die Schule für ihre Interpretation des Musicals gefördert wird. "Die Schüler haben das Projekt zeitgleich zur WM und inmitten der Abschlussprüfungen auf die Beine gestellt. Dieses freiwillige Engagement sollte belohnt werden", begründet er. Siegfried Wölki, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Coburg-Lichtenfels, fügt hinzu: "Es war nicht viel Überredungskunst von Michael Busch notwendig. Wir sind für junge, fleißige Leute da." Obwohl die Kartenpreise auf acht bis zehn Euro dieses Jahr angestiegen sind, wird die Spende von der Sparkasse Coburg-Lichtenfels dringend benötigt. "Dieses Musical war ein Großprojekt", sagt Klaus Reißenweber.
Und das nicht nur für die Schauspieler. Zehn Schüler haben sich ein ganzes Jahr lang in einem um den Kulissenbau gekümmert, 13 fleißige Helfer haben am Wahlfach "Kostümdesign" teilgenommen und die Verkleidung der Darsteller genäht. Sogar Torten aus Tapeten und Bauschaum wurden von Jugendlichen aus dem Wahlfach "Schulhaus-Bühnengestaltung" hergestellt. Das und das Probenlager auf der Festung Rosenberg sei sehr kostenintensiv gewesen. Das Geld solle jedoch nicht ausschließlich dazu verwendet werden, um bereits angefallene Kosten zu decken, sondern auch Anreiz für neue Projekte geben und Lust auf Neues machen. Trotzdem sei ein solches Großprojekt lediglich im Vier-Jahres-Rhythmus plan- und durchführbar. "Das nächste Musical muss aus der Gemeinschaft heraus entstehen. Alle müssen es wollen", sagt Klaus Reißenweber.

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