Bad Kissingen

Kunst geht fremd

Museen  Ein Exponat aus dem Mainfränkischen Museum ist in der Oberen Saline zu sehen.
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Bad Kissingen — "Kunst geht fremd" heißt ein Ringtausch von Museen in Unterfranken, die passend zur Ferienzeit jeweils ein Kunstwerk auf Reisen schicken. Als "Fremdgänger" an einem anderen Ort werden die Objekte in einen neuen Zusammenhang gestellt und erzählen dort eine andere Facette ihrer Geschichte. Ein Beispiel ist der Maler Heinrich Ambros Eckert, dessen "Mainlandschaft" gerade im Museum Obere Saline in Bad Kissingen als Leihgabe des Mainfränkischen Museums Würzburg zu sehen ist. Es ist eines der wenigen Bilder des Künstlers, das seine unterfränkische Heimat zeigt. Bekannt geworden ist der 1807 in Würzburg geborene Künstler vor allem als "Schlachten-Maler".
Ergänzt wird der Ringtausch durch einen Vortrag von Claudia Lichte, Museumsleiterin des Mainfränkischen Museums. Der Vortrag "Unter wechselnden Vorzeichen" im Museum Obere Saline", am 27. August, um 18 Uhr, gibt einen Überblick über die Objekte aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Eingang in die Sammlungen des Mainfränkischen Museums gefunden haben. red

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