Kulmbach

Kunst als Gruppenarbeit

Anlässlich der 87. Jahresausstellung des Bunds Fränkischer Künstler bietet Zweite Vorsitzende Anita Magdalena Franz erstmals Führungen für interessierte Gru...
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Die CV-Gymnasiasten waren von der Ausstellung auf der Plassenburg begeistert. Foto: privat
Die CV-Gymnasiasten waren von der Ausstellung auf der Plassenburg begeistert. Foto: privat
Anlässlich der 87. Jahresausstellung des Bunds Fränkischer Künstler bietet Zweite Vorsitzende Anita Magdalena Franz erstmals Führungen für interessierte Gruppen an.
Neben zahlreichen Bildern unterschiedlichster Stilrichtungen werden auf der Plassenburg Skulpturen aus Holz, Keramik und alternativen Materialien gezeigt. Facettenreiche Fotografien, künstlerisch bearbeitet, sind ebenso Bestandteil dieser großen und sehenswerten Schau.
Erste Besucher waren 30 Teilnehmer der Werkbund-Werkstatt aus Nürnberg. Vorsitzender Horst Herrmann Hofmann hieß die Gruppe willkommen.


Spannende Erkenntnisse

Bei der zweiten Gruppe handelte es sich um Schüler des Kulmbacher Caspar-Vischer-Gymnasiums, die von ihrem Kunstlehrer Andreas Schobert begleitet wurden. Nach dem Rundgang mussten die jungen Leute eine konkrete Aufgaben bewältigen.
In Zweier- oder Dreiergruppen sollten sie ein Kunstwerk, das sie besonders angesprochen hatte, analysieren und dessen Wirkung beschreiben.
In der Großgruppe trug man anschließend die Ergebnisse zusammen. Dabei traten spannende Erkenntnisse zu Tage.
Angeregt durch die guten Erfahrungen, griff der Bund Fränkischer Künstler diese Idee auf und bot sie der dritten Gruppe als Möglichkeit an. Die Schüler des Kunstclubs am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth nahmen dies begeistert auf. Kunst durch intensive Betrachtung erlebbar zu machen und die dabei entstandenen Empfindungen in Worte zu fassen, war ein wunderbares Erlebnis sowohl für die Jugendlichen als auch ihren Kunstlehrer Stefan Meyer. Eine anschließender Spaziergang durch die Altstadt mit einer kompetenten Stadtführerin rundete den Besuch ab.
Das Konzept, junge Menschen auf die Plassenburg einzuladen, um so ihr Interesse an der Kunst zu fördern, begeisterte so, dass der Bund bereits Pläne für die Zukunft schmiedet.
Die Ausstellung ist noch bis zum 3. September täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. red

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