Burggrub

"Kummerkasten" an der ehemaligen Grenze

Burggrub — Mit einem Dankgottesdienst feierte der Kapellenbauverein in Burggrub sein 25. Jubiläum an der Friedenskapelle in Burggrub. Am 30. November 1990 wurde der Kapellenbauvere...
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An der Friedenskapelle bei Burggrub gedachte der Kapellenbauverein seinem 25- jährigen Bestehen. Links Vorsitzender Willi Bischoff bei der Begrüßung mit den beiden Geistlichen, Pfarrer Michael Foltin und Pfarrer Christian Weigel.
An der Friedenskapelle bei Burggrub gedachte der Kapellenbauverein seinem 25- jährigen Bestehen. Links Vorsitzender Willi Bischoff bei der Begrüßung mit den beiden Geistlichen, Pfarrer Michael Foltin und Pfarrer Christian Weigel.
Burggrub — Mit einem Dankgottesdienst feierte der Kapellenbauverein in Burggrub sein 25. Jubiläum an der Friedenskapelle in Burggrub. Am 30. November 1990 wurde der Kapellenbauverein von 17 Personen gegründet. Ziel war die Errichtung einer Friedenskapelle in Gedenken an die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands. Am 24. November 1991 erfolgte die Grundsteinlegung und am 6. September 1992 fand, im Rahmen einer internationalen Jugendbegegnung die Einweihung und Segnung durch Regionalbischof Wilfried Beyhl statt.
"Die Kapelle trug und trägt entscheidend dazu bei, dass wir uns hier in unserem kleinen örtlichen Rahmen, hier in den Ortschaften am ehemaligen Eisernen Vorhang, wieder näher gekommen sind. Darüber hinaus ist unsere Kapelle auch der Ort, wo Menschen in sich kehren, Dank und auch Sorgen vorbringen können", sagte der Vorsitzende des Kapellenbauvereins, Willi Bischoff, in seiner Begrüßungsansprache. Immerhin geben heute 14 Besucherbücher darüber Auskunft, was die Menschen die diese Kapelle aufgesucht haben, bedrückt und bewegt hat und welche Sorgen sie belasten. "Für sie ist die Kapelle heute noch ein Kummerkasten" mit Verbindung zu Gott", sagte Bischoff.
Die Liturgie gestalteten Pfarrer Christian Weigel. Der Posaunenchor Burggrub, unter Leitung von Siegfried Hauck, umrahmte den Jubiläums-Gottesdienst musikalisch. Festprediger war Pfarrer Michael Foltin. Der Architekt der Friedenskapelle, Alexander Treiber, erinnerte an die Bauphase und überreichte zur Erhaltung des Gebäudes ein kleines Geldgeschenk an den Vorsitzenden Willi Bischoff. red




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