Kairlindach

Kulturen treffen sich an der Krippe

Das war ein besonders liebevolles Elternpaar, das sich beim Krippenspiel in Kairlindach wirklich um das Kind in der Krippe gekümmert hat. Marco Winkler hatte mit Katja Weber die Sz...
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Zwei Flüchtlinge aus dem Iran musizierten in der Christvesper in Kairlindach. Foto: privat
Zwei Flüchtlinge aus dem Iran musizierten in der Christvesper in Kairlindach. Foto: privat
Das war ein besonders liebevolles Elternpaar, das sich beim Krippenspiel in Kairlindach wirklich um das Kind in der Krippe gekümmert hat. Marco Winkler hatte mit Katja Weber die Szene mit dem Kinder- und Jugendchor so eingespielt, dass sich Maria und Josef, Engel, Hirten und Könige ganz dem Spiel hingeben konnten, während der Opa und die größeren Kinder unter dem Weihnachtsbaum sitzend die Texte und gleich auch die Auslegung dazu im Gespräch vortrugen.
Einfache Hirten aus der Gegend und Könige mit kostbaren Geschenken aus fernen Ländern bringen vor Augen, dass das Kind in der Krippe die verschiedensten Menschen zusammenbringt. Nach alter Tradition werden die Sterndeuter "die drei Weisen aus dem Morgenland" genannt, waren vermutlich Wissenschaftler ihrer Zeit, die aus dem mittleren Osten nach Betlehem kamen.
Zu einer besonderen Begegnung verschiedener Kulturen kam es in der Christvesper in Kairlindach und Großenseebach, wo zwei christliche Musiker aus dem Iran, Ädi und Abbass, die als Flüchtlinge im Hotel Linde in Heßdorf wohnen, mit Gitarre und Flöte die Weihnachtsbotschaft besangen: "Herr, deine Liebe ist so unbegreiflich groß ...". Die bewegenden Weisen lösten spontanen Applaus im Weihnachtsgottesdienst aus.
Maria Reichel

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