Weißenbrunn

Kritik an den Rasern auf den Gemeindeverbindungsstraßen

Bei der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Weißenbrunn (drei Jagdbögen) im Gasthof Frankenwald hat Jagdvorsteher Karl-Heinz Ühlin die Vorgänge im Gemei...
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Bei der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Weißenbrunn (drei Jagdbögen) im Gasthof Frankenwald hat Jagdvorsteher Karl-Heinz Ühlin die Vorgänge im Gemeinschaftsrevier Revue passieren lassen.
Man habe zwei Vorstandssitzungen abgehalten, überörtliche Veranstaltungen besucht und neue Drähte für die Elektroweidezäune zum Einzäunen, besonders der Maisfelder, angeschafft. Revierübergreifend wurden zwei Drückjagden gegen das wieder vermehrt auftretende Schwarzwild und Kesseltriebe vorgenommen.
Speziell im Jagdbogen Grün hat man eine starke Zunahme. Hierzu sorgte die Aussage des Jagdvorstehers für Heiterkeit, als er vermutete, dass durch die Bauarbeiten der Windkraftanlagen bei Hain und Wildenberg die Wildschweine in die ruhige Grün vertrieben werden. Die Wildschäden wurden jedoch im gegenseitigen Einvernehmen gütlich reguliert.


Sieben tote Rehe in zwei Wochen

Gedankt wurde hierzu auch den Helfern und Landwirten für die tatkräftige Mitarbeit. Kritisiert wurden dagegen die Pkw-Raser auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen der Schlottermühle und der Grün. "Es kann doch nicht angehen, dass innerhalb von zwei Wochen sieben Rehe überfahren werden", so Ühlin mit Verärgerung.
Beschlossen wurde mehrheitlich, dass heuer kein Jagdpachtgeld ausbezahlt wird und eine Satzungsänderung. Das letztjährige Protokoll, verfasst vom Schriftführer Dieter Stahlberger, lag den Interessierten vor, und Kassiererin Helene Fischer gab den Finanzbericht. Die Revisoren Oliver Höfner und Gerhard Maaser bescheinigten ihr eine ordentliche Arbeit.
Im Namen der Jägerschaft sprach Gerd Spindler die starke Mitarbeit bei der Beseitigung von Schäden und Wildverbisse an.


Gutes Miteinander

Gleichzeitig appellierte er an die Autofahrer, doch langsamer zu fahren und vor allem Wildunfälle zu melden. Gemeinderat Dieter Wolf konnte zusammen mit den anwesenden Kollegen Christian Höfner und Herbert Spindler die Glückwünsche der Gemeinde und des Bürgermeisters Egon Herrmann überbringen. Wolf dankte der Jagdgenossenschaft und den Jägern für das gute Miteinander. dw
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