Herzogenaurach
Forst 

Kranke Bäume wurden gefällt

Am Waldrand am Birkenbühl und an der Straße nach Beutelsdorf gefährdeten mehrere beschädigte Kiefern und Fichten Spaziergänger und Autofahrer. Sie wurden jetzt beseitigt.
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Am Waldrand nahe dem Flugplatz waren vor allem Kiefern betroffen. Die abgestorbenen Bäume wurden beseitigt.
Am Waldrand nahe dem Flugplatz waren vor allem Kiefern betroffen. Die abgestorbenen Bäume wurden beseitigt.
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Im Stadtwald im Birkenbühl wurden an der Ecke zum Flugplatz Bäume gefällt, die abgestorben waren. Die Aktion fand am gestrigen Montag statt. Es handelte sich vor allem um Kiefern, die vom Prachtkäfer oder vom Pilz Diplodia pinea befallen waren.
Das berichtet die Herzogenauracher Försterin Heike Grumann. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Behörde darauf aufmerksam gemacht, dass durch den heißen und trockenen Sommer 2015 viele Waldkiefern geschädigt worden waren oder bereits vertrocknet sind. Das war dann für einen Schädling besonders einladend, der den Bäumen den Rest gab: Der Kiefernprachtkäfer respektive seine Larven verbreitete sich immens.


Kein Kahlschlag

Gerade am Waldrand waren viele Bäume betroffen, berichtet das Forstamt. Wie Heike Grumann schreibt, habe man sie aus mehreren Gründen fällen müssen. Einmal standen die kaputten Exemplare am stark frequentierten Weg am Waldrand entlang. Und zum anderen wollte man mit der Aktion ein weiteres Ausbreiten des Prachtkäfers verhindern.
Grumann weiter: "Zum Glück stehen noch viele Eichen, sowie am Waldrand entlang Sträucher, sodass sich zwar die Optik etwas verändert hat, eine Kahlfläche aber nicht entstanden ist."
Die Arbeiten wurden kombiniert vom Harvester und einem Waldarbeiter mit Motorsäge durchgeführt, wird weiter berichtet. Für die Absperrung sorgten zwei Beschäftigte des Bauhofs Herzogenaurach.
Am letzten Freitag hatte man bereits vormittags die Straße zwischen Beutelsdorf und Hammerbach zeitweise mit einer Ampelanlage des Kreisbauhofs gesperrt, um die vom Kupferstecher (Fichtenborkenkäfer) befallenen Bäume im Privatwald fällen zu können, berichtet Grumann weiter. bp

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