Ebern

Kräuter-Brauch

Himmelfahrt Die Kräuterweihe gehört zu den volkstümlichen Bräuchen der katholischen Kirche. Der Brauch ist seit dem neunten Jahrhundert bekannt und lebte in den letzten Jahren wied...
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Himmelfahrt Die Kräuterweihe gehört zu den volkstümlichen Bräuchen der katholischen Kirche. Der Brauch ist seit dem neunten Jahrhundert bekannt und lebte in den letzten Jahren wieder auf. Dabei werden am Hochfest Maria Himmelfahrt, am 15. August, Kräuter zu einem Strauß gebunden, in die Kirche gebracht und beim Gottesdienst gesegnet.

Kräuter Typische Pflanzen neben Alant sind Echtes Johanniskraut, Wermut, Beifuß, Rainfarn, Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian, Eisenkraut und Getreide. In manchen Regionen wurden in die Kräuterbuschen so viele Alantblüten eingebunden, wie Menschen, Kühe und Pferde auf dem Hof lebten. Der Tee aus diesen geweihten Kräutern sollte besonders heilsam sein.

Magie Krankem Vieh wurden geweihte Kräuter ins Futter gemischt oder man warf zum Schutz vor Blitzschlag beim Gewitter die geweihten Kräuter ins offene Feuer. Es ist immer noch mit sehr viel Magie verbunden, einen solchen Kräuterbusch zusammenzustellen. Die geweihten Kräuter sollen gegen alles mögliche Unheil helfen.

Zahlen Besonders heilkräftig soll der Kräuterbusch sein, wenn man ihn mit Weihrauch vermischt und im Krankenzimmer damit räuchert. Es müssen immer sieben Kräuter sein, aber man kennt auch 9er, 12er, 15 er, 19er und sogar 77er Buschen - immer mit einer vorgeschriebenen magischen Zahl. hw
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