Münnerstadt

Konsequenzen gefordert

"Mein Hals ist gerade extrem angeschwollen" (Klaus Schebler). "Ich bin sprachlos (Britta Bildhauer), "Es ärgert mich absolut" (Michael Kastl). "Mir geht es ...
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"Mein Hals ist gerade extrem angeschwollen" (Klaus Schebler). "Ich bin sprachlos (Britta Bildhauer), "Es ärgert mich absolut" (Michael Kastl). "Mir geht es nur auf den Senkel, dass Dinge aus dem nichtöffentlichen Teil herausgegeben werden" (Axel Knauff). Das sind vier Aussagen von Münnerstädter Stadträten, die sich darüber empören, dass erneut Informationen aus nichtöffentlicher Sitzung des Stadtrates an die Öffentlichkeit gekommen sind. Konkret geht es um die Debatte über das mögliche Braveheart-Battle und die Tatsache, dass darüber eigentlich erst einmal gar nicht berichtet werden sollte.
Erst in einer Sitzung in rund zwei Wochen sollten alle Stadträte die Möglichkeit haben, sich öffentlich zum Thema zu äußern und öffentlich ihre Entscheidung zu fällen.
Besonders ärgerlich finden das einige Stadträte, weil es zu Beginn der Sitzung eine mehr als 20-minütige Diskussion darüber gegeben hatte, diesen Tagesordnungspunkt öffentlich zu machen. 2. Bürgermeister Michael Kastl betont, er habe wie die Neue Wege-Fraktion keinen Grund gesehen, das Thema hinter verschlossenen Türen zu behandeln. Alle Schmähungen im Vorjahr und sonstigen Vorgänge seien ja auch in der Öffentlichkeit ausgetragen worden. Die Mehrheit sah das anders.


Schaden ist groß

Kastl glaubt, dass der Stadt großer Schaden entstanden sei. "Die Sache hätte nicht schlechter laufen können." Kastl steht für eine Aufklärung und für künftige Transparenz. Das heißt, er will fordern, dass es kaum mehr nichtöffentliche Punkte auf der Tagesordnung gibt. Dann wäre so etwas auch nicht passiert.
Auch Klaus Schebler findet, dass dieses Verhalten im Stadtrat "Konsequenzen haben muss". Ob die Entscheidung des Pas Team, die Veranstaltung nicht in Münnerstadt abzuhalten, auch damit zusammenhängt, dass öffentlich geplaudert wird, mag keiner beurteilen. Schließlich hatte ja auch der Veranstalter, der in nichtöffentlicher Sitzung zu Wort kam, eine Stellungnahme zur aktuellen Situation abgegeben.

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