Ebermannstadt

Körber: breitere Türe ist geplant und richtig

Mit Unverständnis reagiert der Forchheimer Stadt- und Kreisrat Sebastian Körber (FDP) auf die Stellungnahme von Bernhard Leisgang, Berater des Sozialverband...
Artikel drucken Artikel einbetten
Mit Unverständnis reagiert der Forchheimer Stadt- und Kreisrat Sebastian Körber (FDP) auf die Stellungnahme von Bernhard Leisgang, Berater des Sozialverbandes VdK für Barrierefreiheit und kommunaler Behindertenbeauftragter in Langensendelbach, zur Sitzung des Kreis-Bauausschusses.
In der Sitzung war es um die Brandschutz-Sanierung und Barrierefreiheit des Ebermannstadter Ämtergebäudes gegangen. Ein geplanter Aufzug soll zwei Türen, quasi vorne und hinten auf der anderen Seite bekommen. Diese Sonderausstattung wertete Körber als "Verschwendung von Steuergeldern". Leisgang wies in seiner Stellungnahme auf die Notwendigkeit breiterer Aufzugtüren hin. Darum ging es jedoch in der Sitzung gar nicht, wie Körber klarstellt. Sebastian Körber, der von Beruf Architekt ist, erläutert: "Ich bin nach wie vor der Auffassung, dass zwei gegenüberliegende Türen in einer Aufzugskabine nicht notwendig sind an dieser Stelle.


Abstimmung im Kreisrat

Aus sachlicher Sicht macht man das nur, wenn man auf einer Etage Niveauunterschiede hat." Körber, der auch Beauftragter für Barrierefreiheit in der Stadt Forchheim ist, ergänzt: "Eine breitere Türe ist geplant und auch vollkommen richtig."
In der Abstimmung war die Mehrheit der Kreisräte für die zwei gegenüberliegenden Aufzugtüren im Sinne einer Erleichterung für Rollstuhlfahrer. red
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren