Knetzgau

Knetzgau plant den großen Wurf

Bildung  Der Gemeinderat billigte das Konzept für die Sanierung der Dreiberg-Schule. Knapp 13 Millionen Euro kostet das Projekt, das Mitte 2016 abgeschlossen werden soll. Das Besondere sind die pädagogischen Anforderungen.
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Die Knetzgauer Schule wird erneuert: Mit 12,93 Millionen Euro sind die Gesamtkosten für die Generalsanierung der Dreiberg-Schule veranschlagt. Eine Kostenreduzierung bringt die Herausnahme des Schulparks aus dem Konzept, der momentan für Ballspiele verwendet wird.  Foto: Christiane Reuther
Die Knetzgauer Schule wird erneuert: Mit 12,93 Millionen Euro sind die Gesamtkosten für die Generalsanierung der Dreiberg-Schule veranschlagt. Eine Kostenreduzierung bringt die Herausnahme des Schulparks aus dem Konzept, der momentan für Ballspiele verwendet wird. Foto: Christiane Reuther
von unserer Mitarbeiterin 
Christiane Reuther

Knetzgau — Drei große Knetzgauer Themen haben die Sitzung des Gemeinderates am Montagabend beschäftigt: die Bebauungsplanänderung "Am Bieger" für das geplante Seniorenwohnheim, die Generalsanierung der Dreiberg-Schule sowie die Sanierung des Kriegerdenkmals mit der Gestaltung des Umfeldes am Turngarten.

Mehr als ein Bauwerk

Die Gemeinde plant die Generalsanierung der Dreiberg-Schule (Grund- und Mittelschule). Mittlerweile ist die Bestandsuntersuchung abgeschlossen und die Ergebnisse sind eingearbeitet worden. Laut Bürgermeister Stefan Paulus (CWG, SPD) hat die Gemeinde jetzt einen Kompromiss gefunden, damit nicht nur Gebäude saniert werden, sondern auch Kinder und Lehrer von einem Wohlfühl-Aspekt profitieren.
Informationen über den Projektstand sowie zu Kosten und Terminen gab Carolin Auinger vom Kitzinger Architekturbüro Guntau und Kunz. Planungsdetails erläuterten Peter Kuhn und Jürgen Mantel vom Architekturbüro BaurConsult, Steffen Lindner (Heizung, Lüftung, Sanitär) vom Büro Helfrich sowie Ralph Schäffner von "arc-grün" für die Freianlagenplanung.

Pädagogische Anforderungen

Zielvorgabe für die Entwurfsplanung ist ein Raumprogramm unter Berücksichtigung der besonderen pädagogischen Anforderungen. Energetische Sanierung und Barrierefreiheit spielen ebenso eine Rolle.
Die Planung wurde vorab mit der Regierung von Unterfranken abgestimmt. Die grundsätzliche Zustimmung zur Förderfähigkeit liegt vor, die sich zwischen 40 und 70 Prozent bewegt.
Carolin Auinger bezifferte die Gesamtkosten auf 12,93 Millionen Euro. Die zeitliche Schiene sieht die Einreichung des Förderantrags bis Ende November bei der Regierung von Unterfranken vor. Vorbehaltlich der Freigabe durch die Würzburger Behörde folgt die komplette Auslagerung mit Umzug ab Dezember 2014/Ostern 2015 bis zu den Sommerferien 2016, also eineinhalb Schuljahre lang. Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr 2015.
Die Generalsanierung des Gebäudes erfolgt in einem Bauabschnitt. Die Fertigstellung ist in den Sommerferien 2016 geplant, erfuhr der Rat. Der Gemeinderat stimmte der Generalsanierung einmütig zu. Auch wenn sich die Kosten für die Gemeinde zwischen fünf und acht Millionen Euro bewegen, will der Knetzgauer Gemeinderat das Projekt durchziehen, da man es den Kindern schuldig sei.





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