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Frohnlach
Fussball-Bayernliga Nord 

"Knalleffekt" von Kapitän Autsch

Der VfL Frohnlach setzt ein deutliches Ausrufezeichen zum Vorrunden-Abschluss und besiegt den SV Erlenbach zur allgemeinen Überraschung deutlich mit 5:0 (3:0). Der Spielführer schoss zuerst den Schiedsrichter K.o.
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Der Bann ist gebrochen - Lukas Werner (Mitte) eröffnet den Torreigen gegen die Gäste aus Erlenbach. Es sollten vier weitere Treffer folgen.
Der Bann ist gebrochen - Lukas Werner (Mitte) eröffnet den Torreigen gegen die Gäste aus Erlenbach. Es sollten vier weitere Treffer folgen.
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Irgendwas muss passieren beim VfL Frohnlach und es ist etwas passiert: VfL-Kapitän Christopher Autsch schickte Referee Benjamin Mignon aus Loderhof/Sulzbach bei einem schnell ausgeführten Freistoß aus Nahdistanz unabsichtlich per Vollspann zu Boden. Das war der Hallo-Wach-Effekt für die monatelang sieglosen "Blau-Weißen". Denn anschließend kam die Angriffsmaschinerie der Hausherren ins Rollen, die den Gast vom SV Erlenbach völlig unerwartet mit 5:0 überrollten!
Werner erzielte nach knapp einer halben Stunde die verdiente Führung: Von Knie per Freistoß bedient, stieg der Coburger dabei am Elfmeterpunkt hoch, um das Leder unhaltbar für Torwart Patsiouras einzunicken (31.). Den frei vor ihm auftauchenden Schubert bremste der Gästekeeper im Strafraum regelwidrig und "Scharfschütze" Autsch kannte mit einem knallharten Schuss in die Mitte des Tores kein Pardon (41.).
Schubert gelang nur zwei Minuten später mit einem gefühlvollen Heber aus knapp 30 Metern (43.) sogar das 3:0. Turbulent wurde es, als Schiedsrichter Mignon den bereits verwarnten Schubert zum Unmut der Frohnlacher mit einer umstrittenen Ampelkarte des Feldes verwies.
Auch nach der Pause waren VfL-Schlussmann Edemodu und seine Vorderleute trotz Unterzahl weiterhin hochkonzentriert bei der Sache und die bis vor kurzem noch lahmende Offensive der Frohnlacher fand nun ihren Torriecher wieder: Der aufgerückte Alles köpfte einen weiten Knie-Freistoß unbedrängt ein (54.). Knie vollendete auch einen Konter über Göhring und Hartmann zum Endstand von 5:0 (66.). Nicht zuletzt, weil Edemodu zwischen den Pfosten der Wischi-Elf sich erneut in Galaform präsentierte, gelang Letelllier der Ehrentreffer nicht.


Trainer Müller begeistert

"Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind wir immer besser in die Partie gekommen und haben, denke ich, insgesamt auch in dieser Höhe verdient gewonnen". Nicht nur VfL-Cheftrainer Oliver Müller war die Begeisterung über den ersten Dreier seit mehr als einem Vierteljahr deutlich anzumerken.
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