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Ebern

Klopf und Rögner Weltmeister

Kickboxen  Die beiden Athleten der Eberner Kampfsportschule Rögner holten sich in London jeweils den Titel, ebenso wie Harun Elkol Veysel im Karate.
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Laura Klopf und Harald Rögner kamen in London zu Weltmeister-Ehren.  Foto: privat
Laura Klopf und Harald Rögner kamen in London zu Weltmeister-Ehren. Foto: privat
Ebern — In einer der großen Metropolen dieser Welt, in London, fand in diesem Jahr die Kickbox-Weltmeisterschaft des Verbandes World Kickboxing-Union (WKU) statt. 1500 Sportler starteten im verregneten Großbritannien, insgesamt waren 40 Nationen vertreten.
Auch von der Kampfsportschule Rögner aus Ebern hatte sich ein Quartett neben weiteren Teilnehmern aus Deutschland auf den Weg gemacht. Die Sportler hatten sich nach vielen Turnieren erfolgreich qualifiziert und durften nach langer gezielter Vorbereitung die Fähigkeiten auf ganz großer Bühne zeigen, welche sie im Training verfeinert hatten. "Alle vier Kämpfer waren auf den Punkt fit und bestens vorbereitet", so Trainer Harald Rögner.
Die Titelverteidigerin Laura Klopf setzte als Erste des deutschen Teams Zeichen. Die Schweinfurterin kämpfte sich konzentriert bis zum Finale durch und errang erneut Gold. Günter Schönrock aus Cadolzburg ist bereits zehnfacher Weltmeister. Der Kämpfer verlor diesmal im Finale und wurde Zweiter. Bereits zum fünften Mal stellt sich Harun Elkol Veysel der Herausforderung einer Weltmeisterschaft. Der vierfache Weltmeister in Karate verteidigte seinen Titel erneut erfolgreich. Er hatte einen Top-Tag erwischt.

Der Kreis schließt sich

Für Harald Rögner, gleichzeitig Teilnehmer und Nationaltrainer, war diese WM etwas ganz Besonderes: Vor 29 Jahren trat er in London zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft im Kickboxen an. Der letztjährige Vize-Weltmeister stand auch in diesem Jahr im Finale. Nach einem spannenden Kampf stand fest - Harald Rögner holte sich in London den Weltmeistertitel. Für den Eberner schließt sich somit der Kreis.
Die Rückkehr nach Hause war für die Eberner Sportler auch wieder etwas ganz Besonderes: Die Vereinskameraden überraschten ihre WM-Fahrer mit selbst gebastelten Plakaten und Deutschland-Fahnen. kp


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