Forchheim

Klaus Backer wehrt sich

Klaus Backer (FOF), der auf Platz 4 gelandete Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl am 6. März, wehrt sich in einem offenen Brief gegen Vorwürfe von Gisela Ste...
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Klaus Backer (FOF), der auf Platz 4 gelandete Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl am 6. März, wehrt sich in einem offenen Brief gegen Vorwürfe von Gisela Steinlein, er habe ganz Forchheim beleidigt. Es schreibt: "Dass Ihnen als stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende meine Aussagen hinsichtlich 'Seilschaften' und 'Sumpf' nicht sonderlich behagen, kann ich durchaus nachvollziehen. Ihre Aussage, ich hätte damit quasi nahezu jeden beleidigt, sehe ich aber etwas anders. Ich habe niemanden beleidigt, sondern in meinem Wahlkampf deutlich auf bestehende Missstände hingewiesen."
Dies, so Backer, sei nicht nur legitim, sondern dringend erforderlich gewesen, insbesondere, da dies sein Hauptwahlkampfthema gewesen sei. Er führt aus: "Die bestehende Handhabung in Hinblick auf Förderung und Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber seiner Belegschaft entspricht in keinster Weise meiner Auffassung von Menschenführung. Als möglicher Chef der Verwaltung hätte ich hier einiges verbessert."
In einer Verwaltung sollten nach Backers Ansicht die Mitarbeiter ausschließlich nach Leistung und Qualifikation beurteilt werden. Gleichzeitig betont Backer: "Wir haben in der Stadtverwaltung sehr gute Mitarbeiter. Die Förderung und Fürsorge gegenüber denen, die keiner Seilschaft angehören, lässt jedoch zu wünschen übrig."
Zu Steinleins Vorwurf, er solle seine Aussagen mit Beweisen unterlegen: "Wollen Sie wirklich, dass ich hier interne Verstrickungen offenlege? Keine Angst, dies werde ich nicht tun. Nicht umsonst werden Personalsachen in nicht-öffentlichen Sitzungen behandelt." red

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