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Melkendorf

Kiwanis spenden sechs Baby-Tragetaschen für Koki

KoKi ist die Abkürzung für "Koordinationsstelle Frühe Kindheit". Eine Organisation, die - weil von vielen unbemerkt - unberechtigterweise noch weitgehend im...
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Landrat Söllner (Zweiter von links) und die Sozialpädagoginnen Monika Cosma und Kerstin Ziegler sowie Kathrin Limmer, Abteilungsleiterin Kommunales und Soziales, freuen sich über Baby-Tragetaschen, die Präsidentin Anja Gimpel-Henning (links) und Vizepräsidentin Ute Salzwedel (rechts) als Spende des Kiwanisclubs übergaben.  Foto: Dieter Hübner
Landrat Söllner (Zweiter von links) und die Sozialpädagoginnen Monika Cosma und Kerstin Ziegler sowie Kathrin Limmer, Abteilungsleiterin Kommunales und Soziales, freuen sich über Baby-Tragetaschen, die Präsidentin Anja Gimpel-Henning (links) und Vizepräsidentin Ute Salzwedel (rechts) als Spende des Kiwanisclubs übergaben. Foto: Dieter Hübner
KoKi ist die Abkürzung für "Koordinationsstelle Frühe Kindheit". Eine Organisation, die - weil von vielen unbemerkt - unberechtigterweise noch weitgehend im Verborgenen agiert. Hinter dem Kürzel verbirgt sich eine unabhängige Beratungsstelle, die Schwangere, Mütter und Väter mit Kindern bis drei Jahren bei Fragen zur Entwicklung, Förderung und Erziehung ihres Kindes unterstützt. Dabei wird die jeweilige ganz persönliche Lebenssituation berücksichtigt und die Anonymität und der Datenschutz in vollem Umfang gewährleistet.
"Es ist ein spezieller Fachdienst, der eine ganz wichtige Arbeit leistet und in unserer Zeit seine Berechtigung hat", betonte Landrat Klaus Peter Söllner bei einer Spendenübergabe des Kulmbacher Kiwanisclubs im Landratsamt. Koki wurde 2009 beim Landratsamt zwar unter dem Dach des Jugendamtes eingerichtet, hat aber mit dessen originärer Jugendamtsarbeit nichts zu tun.
Präsidentin Anja Gimpel-Henning und Vizepräsidentin Ute Salzwedel vom Kiwanisclub übergaben an die Koki-Mitarbeiterinnen Monika Cosma und Kerstin Ziegler sechs hochwertige, zusammenklappbare Baby-Tragetaschen, die auch als Kinderwagenaufsatz und Reisebettchen genutzt werden können.
Die beiden Diplom-Pädagoginnen nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Arbeit vorzustellen, um sie dadurch auch in der Öffentlichkeit etwas bekannter zu machen. Sie sehen ihre Aufgabe darin, kurzfristig und unkompliziert Hilfe anzubieten.
Dafür arbeiten sie mit Gesundheitsfachkräften zusammen, um zum Beispiel Hebammen und Kinderkrankenschwestern bei Familien einzusetzen, die im präventiven Bereich Unterstützung benötigen. Dabei gehen sie auch gezielt auf Familien zu.
"Viele tun sich schwer, die Stellen aufzusuchen, bei denen diese Hilfe angeboten wird", weiß Cosma. Ziel ist es, Risikofamilien von Anfang an aufzufangen. Wesentlicher Teil der Arbeit ist es, ein Netzwerk unter allen Institutionen aufzubauen, die mit "früher Kindheit" zu tun haben. hd
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