Forchheim

Kinder schnuppern bei den Rettern

Am vergangenen Samstag veranstaltete der Ortsverband Forchheim der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) einen Mini-Wachdienst und anschließend einen...
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Die Kinder hatten viel Spaß bei den Forchheimer Lebensrettern  Foto: privat
Die Kinder hatten viel Spaß bei den Forchheimer Lebensrettern Foto: privat
Am vergangenen Samstag veranstaltete der Ortsverband Forchheim der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) einen Mini-Wachdienst und anschließend einen Info-Nachmittag des Jugend-Einsatz-Teams. Bereits um 10 Uhr fanden sich 22 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren an der Wachstation der DLRG auf der Schleuseninsel ein.
Neben spielerischen Elementen wie Tauziehen und Basteln wurde den Kindern die Funktionsweise der Rettungsstation erklärt. Dazu gehörten die Erläuterung der technischen Ausrüstung wie Mannschaftstransportwagen, Rettungsboote, Digitalfunk, Rettungshilfsmittel und auch Tauchequipment.


Spielerisches Erlernen

Zudem wurden die Kinder in die Knotenkunde eingewiesen. Sie durften verschiedene Knoten selbst probieren und anwenden.
Eine weitere Einheit bestand im spielerischen Erlernen der Rettungskette und den grundlegenden Hilfsmöglichkeiten bei alltäglichen Gefahrensituationen (anhand von Arbeitsbögen zum Ausschneiden und Zeichnen) sowie Kennenlernen der Ausrüstung unserer Einsatzkräfte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen durften die Kinder auch mit den Rettungsbooten des OV Forchheim mitfahren. Unter Anleitung der Bootsführer wurden Übungen wie "Person über Bord" oder "Abschleppen eines manövrierunfähigen Bootes" durchgeführt. Am Ende konnten sich die Kinder über einen lehrreichen und interessanten Tag freuen, der ihnen sichtlich sehr viel Spaß gemacht hatte. Im Anschluss an den Mini-Wachdienst folgte ein Info-Nachmittag für Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahre. Auch hier stand zuerst eine Einweisung in das technische Material (Fahrzeuge, Station, Funk, Material) des OV im Vordergrund. Nach einer ausführlichen Knotenkunde durften die Jugendlichen das Erlernte selbst in der Praxis umsetzen.
Mit dem Rettungs- und Arbeitsboot Faster und dem Katastrophenschutzboot wurden neben vielen Fahrmanövern auch praktische Übungen wie "Person über Bord" oder "Abschleppen eines manövrierunfähigen Bootes" durchgeführt.


Gut aufgenommen

Dabei mussten die angehenden Rettungsschwimmer selbst Hand anlegen und die nötigen Arbeitsschritte durchführen. Beide Veranstaltungen wurden gut aufgenommen. Vielleicht findet sich eines der Kinder bald als Rettungsschwimmer oder auch Taucher wieder. red


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