Dormitz

Kinder können in Dormitz bald am Brandbach spielen

Zum wiederholten Mal befasste sich der Gemeinderat Dormitz mit dem Bürgerantrag zum Breitbandausbau. Bürgermeister Holger Bezold (FW) wies darauf hin, dass ...
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Zum wiederholten Mal befasste sich der Gemeinderat Dormitz mit dem Bürgerantrag zum Breitbandausbau. Bürgermeister Holger Bezold (FW) wies darauf hin, dass die Behauptungen nicht der Wahrheit entsprächen. Es werde seit Monaten die Falschinformation gestreut, dass das Neubaugebiet Gründeläcker II nicht an das VDSL-Netz angeschlossen werden soll beziehungsweise nicht über entsprechende Datenraten wie der restliche Ort verfüge.
Auch der Verweis, dass in Neunkirchen am Brand ohne Vectoringtechnik Datenraten von mehr als 50 Mbit/s verfügbar stünden, sei nicht richtig, so Bezold. Die Landesbreitbandrichtlinie läuft 2019 aus. Der Gemeinderat beschloss, ein neues Förderverfahren nach der Landesbreitbandrichtlinie für das unter 30 Mbit/s versorgte Gebiet Rosenbacher Straße und Bergstraße zu beginnen.
Um die wilde Plakatierung und Plakatflut einzudämmen, entschlossen sich die Räte, Werbeflächen an ein Unternehmen im Gemeindegebiet zu vergeben. Mit der Verwaltung werden geeignete Standorte ausgesucht. Das Unternehmen bestückt diese mit Plakaten und hält die Anlagen instand. Dadurch sollen Wildplakatierungen eingedämmt werden. Für die örtlichen Vereine wird rund ein Drittel der Werbeflächen kostenlos bereitgestellt. Der Gemeinderat erteilt für ein Jahr der Firma Ambia den Auftrag zur Plakatwerbung und Plakatierung.


Kletterturm soll bleiben

Der Gemeinderat befasste sich auch mit der Gestaltungsskizze der Landschaftsarchitektin Stefanie Rinneberg zur Umgestaltung des Spielplatzes am Brandbach. Dort ist vorgesehen, den Brandbach mit in den Spielplatz zu integrieren und eine Wasserspielfläche zu schaffen, was auch das Wasserwirtschaftsamt unterstützt. Kleinere Geländemodellierung und verschiedene Strukturen sollen den Spielplatz attraktiver und spannender machen. Der Gestaltungsentwurf sieht vor, den Kletterturm zu erhalten und zu ergänzen. Der Zugang zum Brandbach soll terrassenartig angelegt werden.
Einige Räte gaben zu bedenken, ob die Gemeinde hafte, wenn etwas passiere. Dem entgegnete Bezold, dass die Gemeinde sowieso eine Verkehrssicherungspflicht hat, aber die Fürsorgepflicht der Eltern nicht ersetzen kann. Die bestehenden Obstbäume sollen nach Möglichkeit ausgetauscht werden, um Kinder vor Wespen zu schützen. Es sollen auch mehr Sitzgelegenheiten geschaffen werden.
Der Gemeinderat stimmte dem Gestaltungsvorschlag einstimmig zu.
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