Witzmannsberg

Kevin Krawietz holte sich wieder einen ATP-Sieg im Doppel

Ein grandioser Doppelsieg auf der ATP-Challenger-Tour von Kevin Krawietz in Kenitra war der letzte Höhepunkt des heimischen Tennis-Profis. Der Dopelerfolg a...
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Nach dem Doppelsieg in Marokko können sie sich freuen (von links): Da Maximilian Marterer, Coach Markus Wislsperger und der Ahorner Kevin Krawietz. Foto: privat
Nach dem Doppelsieg in Marokko können sie sich freuen (von links): Da Maximilian Marterer, Coach Markus Wislsperger und der Ahorner Kevin Krawietz. Foto: privat
Ein grandioser Doppelsieg auf der ATP-Challenger-Tour von Kevin Krawietz in Kenitra war der letzte Höhepunkt des heimischen Tennis-Profis. Der Dopelerfolg ar keine Eintagsfliege, wie schon andere Erfolge davor unterstrichen.
Beim mit 42 500 Euro dotierten Weltranglistenturnier in Kenitra (Marokko) holte er sich den Turniersieg im Doppel mit seinem deutschen Partner Maximilian Marterer. Im Einzel konnte sich Kevin Krawietz über die Qualifikation auch ins Hauptfeld spielen, scheiterte dort an dem Belgier Arthur de Greef (Belgien), di Nummer 138 der Weltrangliste.


Im Einzel gegen den Favoriten

Im Endspiel der Qualifikationsrunde hatte es Krawietz mit dem Belgier S. Gille zu tun. Der Start verlief schlecht, denn der erste Satz ging mit 1:6 verloren. Dann kam Krawietz besser ins Spiel und ließ dem Belgier mit 6:3, 6:4 keine Chance mehr.
Im Hauptfeld wollte das Los es so, dass er gegen den an Nummer drei gesetzten Arthur de Greef antreten musste. De Greef wollte die Revance, musste er doch beim Challenger in Heilbronn im Sommer eine knappe Niederlage gegen Krawietz einstecken. Diesmal verlor Krawietz 1:3, 1:6. Krawietz hinterher nach der Niederlage: "Das Ergebnis liest sich deutlich, im Match hatte ich aber meine Chancen, von sechs Möglichkeiten zum Break und konnte ich leider keine nutzen".
Im Doppel hatte er mit seinem Partner Maximilian Marterer keine Probleme in der ersten Runde. Gegen die Marokkaner N. Belmati/M.Jdi siegten sie mit 6:1, 6:0 recht klar und deutlich. In der nächsten Runde trafen sie auf das an Nummer vier gesetzte Doppel P. Martinez Portero/O. Roca Batalla (Spanien). Fast fehlerlos und sehr gut serviert war der Garant für den 6:0, 6:3-Sieg gegen die keinesfall schwachen Spanier.
Im Halbfinale waren wieder zwei Spanier, P. Taledo Bague/M.Vilella Martinez, die Gegner. Der erste Satz war hart umkämpft, hier entschied der Tiebreak mit 14:12 für die beiden Deutschen, die dann im zweiten Satz die Oberhand behielten und mit 6:3 gewannen.
Im Endspiel standen ihnen der Weißrusse U. Ignatik und der Österreicher M. Linzer gegenüber. Die beiden Gegner kamen mit der Empfehlung das an Nummer eins gesetzte Team Gille/Vliegen (Belgien) besiegt zu haben.


Im 3. Satz obenauf

Es entwickelte sich ein spannendes Match das die Deutschen im ersten Satz im Tiebreak gewannen. Im zweiten Satz waren sie bereits ein Break vor, verloren aber den Faden und hatten mit 4:6 das Nachsehen.
Im Matschtiebreak dominierte das deutsche Team, servierte gut, spielte am Netz aggressiv und siegte mit 10:6.
Damit war wieder ein Challenger-Titel unter Dach und Fach, der jedem 80 Weltranglistenpunkte brachte. Maximilian Marterer steht jetzt auf Platz 483 und Kevin Krawietz auf Rang 180 der aktuellen Doppel-Weltrangliste. tz
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