Laden...
Eltmann

Keine Schnäpse und harten Sachen - nur Bier

Eltmann — Seit 22 Jahren gibt es die Eltmanner Biertage, die aus dem Festkalender der Stadt Eltmann und des Landkreises nicht mehr wegzudenken sind. Seit Anfang an sind viele Verei...
Artikel drucken Artikel einbetten
Peter Klein
Peter Klein
Eltmann — Seit 22 Jahren gibt es die Eltmanner Biertage, die aus dem Festkalender der Stadt Eltmann und des Landkreises nicht mehr wegzudenken sind. Seit Anfang an sind viele Vereinsvorsitzende dabei. So auch der jetzige dritte Bürgermeister Peter Klein, der als Vorsitzender der SG Eltmann von Anfang an die Fäden gezogen hat und nun schon 22 Jahre der Kopf und Festleiter des großen Festes ist.
Programm und Ablauf der zwei Tage im Zentrum der Stadt zeigen deswegen auch seine Handschrift. "Es ist auch eine gute Tradition bei uns, daran so wenig wie möglich zu ändern", meint Peter Klein zu so manchem Vorschlag. Unter anderem der, dass man sich einen anderen Platz für die Biertage suchen sollte, weil man dann nicht den zeitlichen Stress für Auf- und Abbau habe. Gerade die Anordnung inmitten von Rathaus, Marktplatzbrunnen und Kirche gäbe dem Ganzen das besondere Ambiente und machten aus den Biertagen ein Fest für Jung und Alt. "Ich wünsche und hoffe, dass die Biertage weiter das friedliche Fest bleiben, das sie bisher waren. Da hat sich bestens bewährt, dass wir keine Schnäpse und harten Sachen ausschenken."
Bei einer Sache wollte Festleiter Peter Klein aber die bisherige Tradition über den Haufen werfen. Meist waren nämlich Bürgermeister und Stadträte zum Auftakt in schwarzen Hosen und die Damen in schicken Kleidern erschienen. Dies sollte sich ändern und sein Aufruf traf auch nicht auf taube Ohren.

Fränkisch bis bayerisch

Einmal war das Ratsgremium nahezu vollzählig vertreten und über 75 Prozent (von 20 Stadträten) kamen im fränkischen oder mehr bayerischen Outfit mit Lederhosen und Dirndln. Das überraschte und ließ natürlich am Rande gleich tuscheln, ob die Stadträtinnen und Stadträte dazu einen Zuschuss erhielten und bei den wenigen Stadträten in anderer Kleidung kam die Frage auf, ob der Zuschuss nicht für alle gereicht hätte.
Nach dieser langen Zeit, in der die Organisation weitgehend in Kleins Händen liegt, wünscht er sich, dass Jüngere nachkommen. In diesem Jahr schied mit Josef Blößl nämlich ein echter Mitstreiter aus. Ursprünglich als MSC-Vorsitzender mit in die Verantwortung gekommen, habe er sich dann später für den Verein praktisch um alles gekümmert und seit langem von der Bühne aus das Fest eröffnet.
Bürgermeister Michael Ziegler zeigte sich von seiner Stadt beeindruckt. Immerhin seien an die 300 Helfer nötig, um alles zu organisieren und für ein gemütliches und gastfreundliches Fest zu sorgen, sagte er.
Tausende von Besuchern genossen die Biertage mit ihrem abwechslungsreichen Programm. Auffallend, dass dies schon lange nicht mehr ein Fest für Männer ist, sondern auch die Frauen einem guten Bier nicht abgeneigt sind. gg


Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren