Altenkunstadt

Kaufwelt in Schutt und Asche

Wirtschaft  Das einst größte Kaufhaus Nordbayerns ist bald Geschichte, denn die Abrissbagger leisten ganze Arbeit. An seiner Stelle soll bis Frühjahr des nächsten Jahres ein großes Fachmarktzentrum entstehen.
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Mit dem Abriss der ehemaligen Baur-Kaufwelt wurde begonnen. Die Bagger leisten ganze Arbeit.  Foto: Stephan Stöckel
Mit dem Abriss der ehemaligen Baur-Kaufwelt wurde begonnen. Die Bagger leisten ganze Arbeit. Foto: Stephan Stöckel
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von unserem Mitarbeiter Stephan Stöckel

Altenkunstadt — Die Bagger leisten ganze Arbeit beim Abriss der ehemaligen Baur-Kaufwelt: Eine Gebäudeteil an der Weismainer Straße wurde bereits abgerissen. Dort wo einst Nordbayerns größtes Kaufhaus stand, wird im Frühjahr ein 6000 Quadratmeter großes eingeschossiges Fachmarktzentrum mit einem Rewe-Supermarkt, einem Lidl-Discounter und weiteren Geschäften seine Pforten öffnen.
Als Investoren treten die niederländische Ten-Brinke-Gruppe und die Konzeptbau Bauträger und Int. Inmmobilien GmbH aus Kaufbeuren auf, an die das Versandhaus Baur ihre Immobilie verkauft hat. Im Dezember 2013 hatte der Gemeinderat grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Geschäftsführer Hans Schneider von der Firma Konzeptbau hatte damals die Investitionssumme auf zehn bis zwölf Millionen Euro beziffert. Mit rund 80 bis 100 neuen Arbeitsplätzen wird gerechnet.
Welche Geschäfte werden in dem Fachmarktzentrum ihre Pforten öffnen? Bislang steht nur so viel fest: Neben dem Altenkunstadter Rewe-Markt wird auch der Discounter Lidl in die neue Einkaufswelt einziehen. Die bereits bestehenden Filialen in Altenkunstadt (Rewe) und Weismain (Lidl) werden nach dem Umzug geschlossen. Die Mitarbeiter werden komplett übernommen. Weitere Mieter aus den Branchen Textil, Drogerie, Schuhe und Spielwaren erweitern das Warenangebot.
Bereits im Mai hatte das Landratsamt den Bau eines Fachmarktzentrums genehmigt. Im Anschluss daran war mit den Bauarbeiten begonnen worden: Zunächst war das Altgebäude nach Auskunft der Baur-Gruppe fachgerecht entsorgt worden. Derzeit wird die Außenhülle des Gebäudes Stück für Stück abgerissen. Von der Weismainer Straße aus, die derzeit nur halbseitig befahren werden kann, und von der Theodor-Heuss-Straße aus sind die Bauarbeiten gut zu beobachten.
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