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Coburg
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Kasumllaris "harte Rechte"

Der ehrgeizige Bushido-Kämpfer aus Coburg und sein älterer Bruder Armend zeigten ihre Klasse in Würzburg und ernteten dafür viel Anerkennung. Hasan gewann den "Kampf des Abends".
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Hasan und Armend Kasumllari sind begeisterte Faustkämpfer. Die beiden Coburger, die für Bushido starten und bei einem Nachwuchsturnier in Würzburg ihre Kämpfe gewannen, haben noch sehr viel vor. Foto: privat
Hasan und Armend Kasumllari sind begeisterte Faustkämpfer. Die beiden Coburger, die für Bushido starten und bei einem Nachwuchsturnier in Würzburg ihre Kämpfe gewannen, haben noch sehr viel vor. Foto: privat
Für eine Boxveranstaltung, an der talentierte Nachwuchskämpfer in Würzburg teilnahmen, wurden die beiden Brüder Hasan und Armend Kasumllari von ihrem Trainer Uwe Fischer nominiert. Beide Boxer zeigten bei dem sehr gut besetzten Turnier eine hervorragende Leistung.
Als erstes musste der ältere der beiden Brüder in den Ring steigen. Armend Kasumllari, der im Schwergewicht startete, bekam es mit Sayade Abdi Majid aus Kitzingen zu tun.
Der Coburger, der bekannt ist für seine Kampfkraft und seinen starken Willen, ließ von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, den Kampf vorzeitig beenden zu wollen. So musste der Kitzinger Kämpfer schon in der ersten Runde zahlreiche Treffer einstecken und wurde vom Ringrichter nach einer harten Rechten Kasumllaris angezählt.


Sieger durch Technischen K.o.

Auch in der zweiten Runde setzte Armend einen Schlag nach dem anderen ins Ziel, so dass der Ringrichter den Bushido-Kämpfer schon kurz nach Beginn dieser Runde zum Sieger durch Technisches K.o. erklärte.
Hasan Kasumllari musste sein Können gegen den für 1. FC Nürnberg stammenden Stefan Schlögel im Mittelgewicht bis 75 Kilogramm unter Beweis stellen. Aufgrund der Größe des Nürnberger Boxers war die taktische Vorgabe vom Coburger Trainer, schnell und beweglich zu bleiben, um kein stehendes Ziel für seinen Gegner darzustellen. In der ersten und zweiten Runde ging der Plan perfekt auf. Der Rechtsausleger Kasumllari konnte den Schlägen des FCN-Boxers ausweichen und konterte ihn dann mit seiner linken Schlaghand ab. In der dritten Runde setzte Schlögel alles auf eine Karte und zwang den Vestestädter bis zur letzten Sekunde Fuß an Fuß zu fighten. es war mit Abstand der beste Kampf der Veranstaltung und Sieger nach Punkten wurde tatsächlich der "wilde" Coburger Hasan Kasumllari. sm
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