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Coburg

Kampf gegen Tintenfraß

Coburg — Mit dem Thema Tintenfraß befasst sich die nächste Veranstaltung der Reihe "Mu seum bewegt" in den Kunstsammlungen der Veste Coburg. Treffpunkt dazu ist am Donnerstag, 10. ...
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Jacopo Palma (1544 bis 1628): Studie zu einem Engel, 1559 bis 1628, Feder schwarz-braun Foto: Kunstsammlungen Coburg
Jacopo Palma (1544 bis 1628): Studie zu einem Engel, 1559 bis 1628, Feder schwarz-braun Foto: Kunstsammlungen Coburg
Coburg — Mit dem Thema Tintenfraß befasst sich die nächste Veranstaltung der Reihe "Mu seum bewegt" in den Kunstsammlungen der Veste Coburg. Treffpunkt dazu ist am Donnerstag, 10. Dezember (10 Uhr), oder Sonntag, 13. Dezember (11 Uhr) in der Cafeteria der Kunstsammlungen im zweiten Burghof. Nach einem Frühstück lädt Wolfgang Schwahn zu einem Besuch ins Kupferstichkabinett ein, wo er anhand von Beispielen den sogenannten Tintenfraß veranschaulicht.
Bis ins späte 19. Jahrhundert war die intensiv schwarzgefärbte Eisengallustinte die wichtigste Schreib- und Zeichenflüssigkeit. Das in Bibliotheken, Archiven und Mu seen verwahrte Schriftgut weist jedoch mittlerweile oftmals eine gefährliche Zersetzung auf. Ursache hierfür ist ein durch die Art der Herstellung oder den Alterungsprozess entstandenes Ungleichgewicht der Bestandteile dieser Tinte. Die dadurch entstandenen chemischen Reaktionen setzen Säuren frei, welche Schriftträger wie Papier oder Pergament angreifen und auflösen. Die Behandlung dieser Schäden, die Zer störungsprozesse zu stoppen oder zu verlangsamen, ist für Chemiker und Restauratoren ein bleibendes Problem.
Nach dem Vortrag kann das Museum weiter auf eigene Faust erkundet werden. Das Ticket (15 Euro) ist gültig für Frühstück, Führung und Museumsbesuch. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Voranmeldung wird gebeten bei Thomas Höpp (Telefon: 09561/ 87919). ct
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