Altenkunstadt

Kaffee, Christstollen und Veeh-Harfen

Mit einer beschaulichen Weihnachtsfeier bei Kaffee, Glühwein und Christstollen stimmten sich Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter des Friedrich-Baur-Seniore...
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Mit beliebten Advents- und Weihnachtsliedern begeisterte die Veeh-Harfengruppe aus Weismain die Besucher. Für die drei Damen gab es viel Beifall.  Foto: Bernd Kleinert
Mit beliebten Advents- und Weihnachtsliedern begeisterte die Veeh-Harfengruppe aus Weismain die Besucher. Für die drei Damen gab es viel Beifall. Foto: Bernd Kleinert
Mit einer beschaulichen Weihnachtsfeier bei Kaffee, Glühwein und Christstollen stimmten sich Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter des Friedrich-Baur-Seniorenzentrums Sankt Kunigund in Altenkunstadt auf das schönste Fest des Jahres ein. Im Mittelpunkt standen besinnliche Worte, festliche Musik und die Ehrung der Männer und Frauen, die sich in der Heimbewohner-Vertretung engagieren.
"Wir wissen Ihre Arbeit in unserer Einrichtung zu schätzen. Sie sind für unsere Bewohner sehr wichtig", betonte die kommissarische Leiterin Nadine Brunn. Die Mitglieder der Heimbewohner-Vertretung mit Vorsitzendem Heinz Gemmel an der Spitze hätten für die Anliegen der Senioren - egal, welcher Art - stets ein offenes Ohr. "Die Zusammenarbeit klappt wirklich prima", lobte Brunn. Zum Dank überreichte sie den Mitgliedern Geschenke. "Weihnachten ist der Geburtstag von Jesus. Und Geburtstage feiern wir nicht allein, sondern in Gemeinschaft", sagte Bürgermeister Robert Hümmer. Die Gemeinde Altenkunstadt sei eine Gemeinschaft, die ihre älteren Mitbürger nicht alleine lasse.
"Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar. So will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr", zitierte Hümmer aus dem bekannten Kirchenlied von Pfarrer Dietrich Bonhoeffer. Der Geistliche wolle darin zum Ausdruck bringen, dass niemand verlassen ist - schon gar nicht von Gott. Beifall gab es für Heimbewohner Alfons Düsel, der mit einer selbstgeschriebenen Weihnachtsgeschichte überraschte. Sie spielt in den 1950-er Jahren und schildert, wie Familie Fischer das Christfest begeht. "In einer von Unsicherheit und Terror geprägten Welt feiern wir Weihnachten, die Geburt Christi", erklärte Franziskaner-Pater Rufus Witt, der zusammen mit Ergotherapeutin Karina Schmitt eine Andacht gestaltete. Für die Menschen am Rand habe Gott seinen Sohn gesandt: "Gott hat sich so dem Leben auf der Welt gestellt. Er wollte menschlich unter Menschen sein."
Mit dem Lied "Zu Bethlehem geboren" musikalisch untermalt, las Schmitt die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium. Mit einem freudigen Hallo begrüßt wurde das "Christkind", das an die Heimbewohner Geschenke verteilte. Mit interessanten Details rund um Weihnachten wartete Karina Schmitt im geselligen Teil auf. Die Besucher erfuhren unter anderem, dass die Weihnachtsinsel im Indischen Ozean liegt und zu Australien gehört, vor 200 Jahren und vor 600 Jahren der erste Weihnachtsbaum geschmückt wurde.


Beliebte Weihnachtslieder

Musikalischer Höhepunkt des Nachmittags waren die Darbietungen der Veeh-Harfengruppe aus Weismain. Die drei Frauen begeisterten mit beliebten Weisen wie "Seht, die gute Zeit ist nah", "Das Wunder der Heiligen Nacht" und "Little Drummer Boy". Die Zuhörer bedankten sich mit stürmischem Beifall. Geschichten, Gedichte und ein kleines Wunschkonzert rundeten das Programm ab. Im Kerzenschein des Christbaumes sang man gemeinsam "Stille Nacht, Heilige Nacht". Die Feier endete mit einem Abendessen. Bernd Kleinert
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