Harsdorf

Kabarett, Sketche und Fastenpredigt kamen prima an

Mehr als eine Stunde brachte "Das Seltsame Paar" die Besucher beim Frühlingsfest des TSV Harsdorf so richtig zum Lachen. Manfred Spindler und Roland Jonak, ...
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Mit dem Sketch "Im Gesundheitsbahnhof Harsdorf" wusste die Jugend zu überzeugen. Im Bild (von links) Elisabeth Feulner, Christina Stein und Franziska Zapf Foto: Werner Reißaus
Mit dem Sketch "Im Gesundheitsbahnhof Harsdorf" wusste die Jugend zu überzeugen. Im Bild (von links) Elisabeth Feulner, Christina Stein und Franziska Zapf Foto: Werner Reißaus
Mehr als eine Stunde brachte "Das Seltsame Paar" die Besucher beim Frühlingsfest des TSV Harsdorf so richtig zum Lachen. Manfred Spindler und Roland Jonak, die schier Unzertrennlichen, gehören seit 27 Jahren zum Besten, was die Region auf dem Gebiet des Kabaretts zu bieten hat.
Keine Frage, die beiden Kulmbacher sind nicht nur Komiker, sondern auch richtige Schauspieler. Sie sind mit ihrer unnachahmlichen Art längst zu einem Markenzeichen geworden. Einfach köstlich, wie sie jedes Thema bis in die letzte Kleinigkeit zerpflücken. Und auch in Harsdorf war ihr Programm mit satirischen Verrücktheiten und musikalischen Schmankerln regelrecht gespickt.
Manfred Zapf begann als Bruder Manfredius seine Fastenpredigt mit einem Streifzug durch die "ganze Welt". Dabei nahm er auch den Verkehrsminister ins Visier: "Ob dem Dobrindt seine Maut jemals kimmt, das weiß keiner so bestimmt. Überall in den Nachbarländern muss man blechen und uns sagt man, wir würden europäisches Recht damit brechen."
Und zur Wiedervereinigung stellte Bruder Manfredius fest: "Der Soli tut uns zwar immer noch schmerzen, aber Friede ist jetzt doch eingekehrt in allen Herzen." Es folgte ein Schwenk auf den Sport und natürlich auch zu seinem geliebten TSV Harsdorf: "Viele Punkte, allen Respekt, konnten schon werden eingefahren, was uns die Chance auf einen Platz ganz oben tut bewahren. Überglücklich und freudevoll, war man nach den Derbysiegen gegen Lindau und Ramsenthal. In Harsdorf tut man es halt besonders lieben, wenn man die besten Freunde kann besiegen."
Schließlich war zum Schluss noch die Kommunalpolitik Zielscheibe von Bruder Manfredius. Und ein bedeutendes Thema im Gemeinderat war, wie jedes Jahr, "der Ärger mit der Hundescheiße, na klar". Auch die riesige Feier zum 60. Geburtstag von Bürgermeister Günther Hübner hatte er nicht vergessen: "Bezahlt hat der Günther alles aus eigener Tasche, na ja, so ein Bürgermeister hat schon Asche. Weil aber seine Gäste taten so viel saufen, musste er wegen der hohen Rechnung in Altenreuth 30 Festmeter Holz verkaufen."
Mit dabei war auch die Jugendgruppe "Nimmer normal", die mit zwei Sketchen überzeugte. Die Mitwirkenden waren Christina Stein, Alisa Böhner, Franziska Zapf, Elisabeth Feulner, Michaela Grießhammer, Kevin Schoberth, Albert Roberts und Katharina Feulner. Regie führte Franziska Zapf.
Den Schlusspunkt setzte Werner Reißaus als "Echter Franke". Rei.



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