Untersteinach

KKB: Keiner kegelt besser

Untersteinach/Kulmbach — Einen sehr unterhaltsamen Abend mit einigen umjubelten Spontan-Einfällen erlebten die Teilnehmer der Saisonabschlussfeier der Privatkegelvereinigung (Pkv) ...
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Überreichung der Pokale an die Vertreter der erfolgreichsten Vereine. Im Bild (von links) der Kulmbacher Bürgermeister Frank Wilzok, Pkv-Vorstandsmitglied Stefan Schneider, Jörg Bergmann (LK Limmersdorf, 1. Platz), Horst Hüber (Gut Holz; 3. Platz), Horst Bormann (Vertreter der Stadt Burgkunstadt) und Norbert Strobel (KC Herlas, 2. Platz). Foto: Christine Spindler
Überreichung der Pokale an die Vertreter der erfolgreichsten Vereine. Im Bild (von links) der Kulmbacher Bürgermeister Frank Wilzok, Pkv-Vorstandsmitglied Stefan Schneider, Jörg Bergmann (LK Limmersdorf, 1. Platz), Horst Hüber (Gut Holz; 3. Platz), Horst Bormann (Vertreter der Stadt Burgkunstadt) und Norbert Strobel (KC Herlas, 2. Platz). Foto: Christine Spindler
Untersteinach/Kulmbach — Einen sehr unterhaltsamen Abend mit einigen umjubelten Spontan-Einfällen erlebten die Teilnehmer der Saisonabschlussfeier der Privatkegelvereinigung (Pkv) Kulmbach und Umgebung, die heuer bereits zum fünften Mal im Saal des Kulmbacher Kleinkunst-Brettla (KKB) in Untersteinach stattfand. Wie immer wurden dabei die erfolgreichsten Einzelkegler und die besten Teams der drei Gruppen ausgezeichnet.
Die herausragenden Daten und Fakten der abgelaufenen Saison hatte Sportwart Werner Spindler wieder in einem beeindruckenden Zahlenspiegel zusammengefasst. Demnach setzten die 13 Vereine der Pkv in 28 Mannschaften insgesamt 175 Aktive ein. 350 Mal erreichten oder überschoben diese die 200-Holz-Marke, zehn von ihnen sogar über 240 Holz. Das höchste Mannschaftsergebnis an einem Spieltag schaffte keineswegs der alte und neue Meister LK Limmersdorf, sondern der Vizemeister KC Herlas mit 1079 Holz, gefolgt von Schwarzer Panther Untersteinach mit 1070 und Kegelfreunde Melkendorf mit 1067 Holz. Bei einem Match trennten sich die Gegner unentschieden, vier Mal verließ der glückliche Sieger mit einem einzigen Holz Vorsprung die Bahn.
Offen bleibt laut Sportwart derzeit noch die Frage des Auf- und Abstiegs. Darüber kann erst entschieden werden, wenn feststeht, wie viele Mannschaften in der nächsten Saison antreten (Meldung bis 30. Juni bei W. Spindler). Die bisherige Regelung, dass automatisch die beiden besten Teams aus den unteren Gruppen auf- und die beiden jeweils Tabellenletzten aus den oberen Gruppen absteigen, funktioniert bei eventuell weiter sinkenden Mannschaftszahlen nicht mehr. Zu einer sinnvollen Gruppeneinteilung ist daher möglicherweise eine abweichende Regelung nötig.
Pkv-Vorsitzender Michael Pöhlmann hatte sich auch diesmal wieder einige nicht ganz ernst zu nehmende Gedanken über das Kegeln gemacht und trug sie zum Auftakt mit Gitarre vor.

Kampf gegen lokale Promis?

Kulmbachs Bürgermeister Frank Wilzok schlug in seinem launigen Grußwort vor, vor Beginn der nächsten Pkv-Saison einmal ein Promi-Spiel zwischen einer Pkv-Auswahl und einem Team von Kommunalpolitikern auszutragen. Ferner versprach er, er werde sich bemühen, dass die Stadt Kulmbach einen neuen Wanderpokal für das beste Pkv-Team zur Verfügung stellt, weil der bisherige Cup nach dreimaligem Gewinn in den Besitz der Limmersdorfer Lindenkegler übergegangen war.
Starker Beifall aber auch für stellvertretenden Landrat Jörg Kunstmann, der bei der Überreichung des Landkreis-Wanderpokals an Vizemeister KC Herlas allen Pkv-Vereinen ein dickes Lob für ihre tollen Leistungen aussprach und die drei Buchstaben KKB kurzerhand ummünzte auf "Keiner kegelt besser".
Den Wanderpokal der Stadt Burgkunstadt überreichte Horst Bormann von den Bandlschiebern an Gut Holz Kulmbach. Für den Meister der Gruppe 2 gab es den Cup der Wählergemeinschaft Kulmbach, den Ralf Hartnack an die Kegelfreunde 66 überreichte. Den riesigen Inge-Aures-Pokal nahm Bandlschieber Burgkunstadt II als Meister der Gruppe 3 aus den Händen von Michael Pöhlmann entgegen.
Großen Anteil am Gelingen des Abends hatte die KKB-Band, die von Anfang an für beste musikalische Stimmung sorgte. Bernd Wunder

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