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Neukenroth

KAB hat einen neuen Präses

Neukenroth — Der 79 Mitglieder starke KAB-Ortsverband Neukenroth hat die Weichen für weitere vier Jahre gestellt. Bei den Wahlen unter der Leitung von Altbürgermeister Albert Rubel...
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Ehrungen bei der KAB Neukenroth (von rechts): Georg Kohles, Robert Gerstner, Maria Gerstner, Kilian Wachter, Anneliese Wachter, Ortsvorsitzender Ulrich Bernschneider, Kreisvorsitzender Günter Rommig und Bürgermeister Rainer Detsch  Foto: Gerd Fleischmann
Ehrungen bei der KAB Neukenroth (von rechts): Georg Kohles, Robert Gerstner, Maria Gerstner, Kilian Wachter, Anneliese Wachter, Ortsvorsitzender Ulrich Bernschneider, Kreisvorsitzender Günter Rommig und Bürgermeister Rainer Detsch Foto: Gerd Fleischmann
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Neukenroth — Der 79 Mitglieder starke KAB-Ortsverband Neukenroth hat die Weichen für weitere vier Jahre gestellt. Bei den Wahlen unter der Leitung von Altbürgermeister Albert Rubel und KAB-Kreisvorsitzendem Günter Rommig stellte sich Ulrich Bernschneider - mittlerweile seit 17 Jahren Vorsitzender - erneut für dieses Amt zur Verfügung. Sein Stellvertreter wurde Jürgen Bradler. Einstimmig wählten die Mitglieder Pfarrer Hans-Michael Dinkel zum neuen Präses des Ortsverbandes. Unter großem Beifall heftete Bernschneider dem Ortsgeistlichen das KAB-Abzeichen an.
Die weiteren Ergebnisse: Hauptkassierer: Robert Gerstner, Stellvertreter: Daniel Gerstner; Schriftführerin: Marlene Strohmer, Seniorenbeauftragter: Alois Wachter. Beisitzer wurden Magdalena Schmierer, Claudia Neubauer, Norbert Fleischmann und Horst Schindler. Als Bannerträger mit Begleitung stellten sich Hans Strohmer, Hans Thoma, Richard Weißerth, Jürgen Bradler, Ulrich Bernschneider, Alois Wachter und Horst Schindler zur Verfügung.
Ein weiterer Höhepunkt waren Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Seit 25 Jahren halten der KAB Neukenroth Maria und Robert Gerstner die Treue. Für 40-jährige Zugehörigkeit wurden Georg Kohles, Anneliese und Kilian Wachter ausgezeichnet.
Bei seinem umfangreichen Rechenschaftsbericht der letzten zwei Jahre - die letzte Hauptversammlung war wegen Krankheit des Vorsitzenden ausgefallen - erinnerte Ulrich Bernschneider an zahlreiche Aktivitäten.
Als Höhepunkte nannte er unter anderem die Wallfahrten nach Marienweiher mit bis zu 88 Personen. Besucht worden sei die Maikundgebung in Wilhelmsthal. 2013 habe Neukenroth diese Veranstaltung in der Zecherhalle mit Diözesanpräses Albert Müller und Festredner Manfred Böhm organisiert. Im gleichen Jahr habe das Familienfest im Pfarrzentrum einen sehr großen Anklang gefunden, betonte der Vorsitzende. Ebenfalls habe man sich an der Verabschiedung von Pfarrer Baptist Schaffer sowie an der Einführung seines Nachfolgers Hans-Michael Dinkel beteiligt. Unterstützt worden sei auch die Altkleidersammlung.
Sehr aktiv waren die Senioren. Seniorenbeauftragter Alois Wachter - er ist auch Ehrenvorsitzender - rief eine Vielzahl von Veranstaltungen in Erinnerung.
Ausführlich informierte Daniel Gerstner über die finanzielle Entwicklung des Ortsverbandes, die er als sehr gut bezeichnete. "Wir haben hervorragende gewirtschaftet".
In seinem Ausblick erwähnte Ulrich Bernschneider die Wallfahrt nach Marienweiher (2. Mai), die Maiandacht mit Muttertagsfeier (13. Mai), das Familienfest (4. Juni) sowie die Seniorenwallfahrt (27. August). Ebenfalls werde man bei der Maikundgebung in Wallenfels sowie bei der Friedenswallfahrt in Neuengrün (31. August) Flagge zeigen. Geplant sei außerdem am 26. Oktober eine Altkleidersammlung.
Die KAB Neukenroth habe eine gute Arbeit geleistet sowie die Dorfgemeinschaft mit ihren Aktivitäten bereichert, stellten Bürgermeister Rainer Detsch und Pfarrer Hans-Michael Dinkel anerkennend fest.
KAB-Kreisvorsitzender Günter Rommig würdigte im Namen des Kreisverbandes die KAB Neukenroth. Insbesondere lobte er die ausgezeichnete Arbeit von Ulrich Bernschneider, der mittlerweile seit 17 Jahren den Ortsverband leite. Rommig forderte vom Staat eine Verteilungsgerechtigkeit, denn ohne eine staatliche Ordnungspolitik sei der Markt zügellos und produziere soziale Spaltung.
Vor allem müsse der Mensch wieder in den Mittelpunkt der Arbeitswelt stehen. Die KAB fordere deshalb die Humanisierung der Arbeitswelt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die faire Verteilung von Arbeit zwischen Frauen und Männern sowie einen schonenden Umgang mit der Natur. gf



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