In Zeiten, in denen ein gemeinsames Europa zunehmend in Frage gestellt wird, möchte die WAB Kosbach als Einrichtung für psychisch kranke Menschen und unbegleitete minderjährige Asylbewerber ein Zeichen für kooperativen Zusammenhalt setzen.
Mit Manfred Kirscher brachten Mitarbeiter der WAB Kosbach die Teile eines Standkickers nach Cumiana, in die italienische Partnerstadt Erlangens. Gemeinsam mit Bürgermeister Paolo Poggio stellte Kirscher das qualitativ hochwertige Gerät, das von behinderten Menschen gebaut wurde, dort auf.
Dank einer Idee der WAB Kosbach und der Initiative der Stadt Cuminana wurde ein Seitenteil des Kickers mit Autogrammen der Mannschaft von Juventus Turin versehen. Beide Städte liegen etwa 35 Kilometer voneinander entfernt. Der Verein wird auch bei der Versteigerung des Kickers zugegen sein, dessen Mehrerlös der örtlichen Behindertenhilfe "Semplice Mente" gespendet wird. Übrigens werden in Italien bereits seit 1977 Kinder und Jugendliche im Rahmen der Inklusion gemeinsam unterrichtet.Auch weltweit erfolgreiche Profifußballer interessieren sich also nicht nur für Meisterschaften und Geld, sondern zeigen Herz und Engagement für benachteiligte Mitmenschen. red