Litzendorf

Jugendliche unterstützen die Hospizarbeit

Im Pfarrheim Litzendorf geschah etwas Ungewöhnliches. Die Leiterrunde der Katholischen Jugend Litzendorf unterhielt sich über "Sterben und Tod", ein Thema, ...
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Im Pfarrheim Litzendorf geschah etwas Ungewöhnliches. Die Leiterrunde der Katholischen Jugend Litzendorf unterhielt sich über "Sterben und Tod", ein Thema, mit dem sich die Teenies und jungen Erwachsenen eigentlich eher selten beschäftigen. An diesem Abend hatten die Jugendlichen ihren ehemaligen Pastoralreferenten Markus Starklauf eingeladen. Starklauf, mittlerweile als Palliativseelsorger tätig, berichtete von seiner Arbeit im Palliativteam der Sozialstiftung Bamberg, von den sterbenden Menschen und ihren Angehörigen, die ihm begegnen. Auch die Hospizarbeit und die ehrenamtliche Arbeit der Hospizbegleiterinnen und -begleiter kam zur Sprache. Aus Neugier wurde schließlich Interesse: Zunächst erarbeitete sich die Jugendgruppe das Thema für einen Jugendgottesdienst, der mit dem Motto "Gib deinen Tagen mehr Leben" die Grundidee der Hospizbewegung aufgriff.
Aus Interesse wurde schließlich Engagement: Die Jugend der Pfarrei Litzendorf sammelte Spenden für die Jugendarbeit des Hospizvereins Bamberg. Das Geld stammte aus dem Verkauf von Schokofrüchten und anderen Leckereien, welche die jungen Frauen und Männer am Weihnachtsmarkt anboten.
Im Anschluss an einen LebensWert-Gottesdienst im Hospiz- und Palliativzentrum in Bamberg wurde die Spende in Höhe von 500 Euro von Robin Bojer von der Katholischen Jugend Litzendorf an die Verantwortlichen des Hospizvereins übergeben. Vorher stellten Renate Schulz und eine betroffene und nun selbst engagierte Jugendliche die Trauerarbeit des Hospizvereins vor: Neben der "Offenen Trauergruppe für Kinder und Jugendliche" und einer "Trauer-Frei-Zeit" beeindruckte die Gottesdienstbesucher vor allem ein Projekt, bei dem die Jugendlichen ihre Trauer in Form eines Rap zum Ausdruck bringen konnten. Konrad Göller, Vorsitzender des Hospizvereins, zeigte sich beeindruckt von dem außergewöhnlichen Solidaritätsprojekt von Jugendlichen für Jugendliche. red





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