Kronach
Konzert 

Joseph Parsons ist wieder zurück

Vor sechs Jahren begeisterte Joseph Parsons mit seiner sonoren Stimme. Am 22. Mai tritt er wieder in Kronach auf.
Artikel drucken Artikel einbetten
Auf schlichte, aber ergreifende Art verabschiedeten sich (von links) Gitarrist Ross Bellenoit, Schlagzeuger Sven Hansen, Sänger und Gitarrist Joseph Parsons sowie Bassist Freddy Lubitz vor sechs Jahren im "Struwwelpeter" vom Publikum, das sie mit stehenden Ovationen bedacht hatte. Am 22. Mai können die Fans ein Wiedersehen mit Joseph Parsons feiern.  Foto: Stephan Stöckel
Auf schlichte, aber ergreifende Art verabschiedeten sich (von links) Gitarrist Ross Bellenoit, Schlagzeuger Sven Hansen, Sänger und Gitarrist Joseph Parsons sowie Bassist Freddy Lubitz vor sechs Jahren im "Struwwelpeter" vom Publikum, das sie mit stehenden Ovationen bedacht hatte. Am 22. Mai können die Fans ein Wiedersehen mit Joseph Parsons feiern. Foto: Stephan Stöckel
+1 Bild
Wir schreiben das Jahr 1999. Am 14. November fesselt der amerikanische Liedermacher Joseph Parsons aus Philadelphia die Besucher in der Kulturfabrik des Lichtenfelser Jugendzentrums (JUZ) mit zerbrechlichen Liedern voller Wehmut und Eleganz sowie rockigen Songs mit einer dunklen Aura. Ganz besondere Erinnerungen mit dem Konzert verbindet der Lichtenfelser Samuel Rauch. "Es war damals ein tolles Konzert. Ich war damals als Jugendlicher im Konzert- und im Thekenteam ehrenamtlich aktiv. Nun leite ich selbst ein Jugendzentrum. Das ist schon ein bisschen verrückt", sagt er.


Der Liedermacher kehrt zurück

Rauch hat eine Ausbildung zum Diplom-Sozialpädagogen und - Soziologen hinter sich und leitet seit 2009 den Jugend- und Kulturtreff "Struwwelpeter" in Kronach. In dieser Eigenschaft begrüßt er dort am Montag, 22. Mai, um 20 Uhr den amerikanischen Liedermacher Joseph Parsons, der ein gern gesehener Gast in Oberfranken ist. Der Auftritt im Kulturcafé des "Struwwelpeter" ist nicht sein erster. Bereits am 16. Mai 2011 hatte der amerikanische Rockbarde dort seine sonore Stimme zwischen Tenor und Bariton erklingen lassen.
Ob in der Kobstadt oder in der Lucas-Cranach-Stadt. Stets begeisterte er sein Publikum mit purer Emotion. Wenn er mit den Protagonisten seiner Songs leidet und hofft, wenn er sich sehnt nach der Liebsten, wenn ihn die pure Lust am Leben packt, wenn er hadert und zürnt, weil er weiß, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist.
Bei seinem Gastspiel in Lichtenfels vor achtzehn Jahren überwogen die ruhigen Momente - Parsons besann sich auf die Wurzeln amerikanischer Musikkultur. Er zitierte einfallsreich bei Blues, Country, Folk und Südstaaten-Rock, verlor dabei aber nie den Blick für das Zeitgenössische.


Die musikalische Atmosphäre

"Dunkle Stimmungsbilder, verstärkt durch elektronische Soundexperimente, mit Bedacht in den Sound integriert, ließen Wagemut und Experimentierfreude erkennen und ein Faible für moderne Trip-Hop-Bands wie "Massive Attack", schilderte einst ein Kritiker die musikalische Atmosphäre im Lichtenfelser Jugendzentrum.
Im Vorprogramm ist das schottische Folk-Duo "Doghouse Roses" zu hören. Karten gibt es im Vorverkauf, an der Abendkasse und auch online unter www.reservix.de. stö
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren