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Erlangen

Jonas Thümmler schlägt Ole Rahmel

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das All-Star-Game gegen die Weltauswahl der Bundesliga mit 36:40 (19:17) verloren. Der Europameister musste sic...
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Maskottchen verschiedener Handballteams veranstalteten in der Halbzeitpause des All-Star-Games einen Wettlauf.  Foto: Jan Woitas/dpa
Maskottchen verschiedener Handballteams veranstalteten in der Halbzeitpause des All-Star-Games einen Wettlauf. Foto: Jan Woitas/dpa
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das All-Star-Game gegen die Weltauswahl der Bundesliga mit 36:40 (19:17) verloren. Der Europameister musste sich vor 7063 Zuschauern in Leipzig seinem künftigen Bundestrainer Christian Prokop geschlagen geben, der am 1. Juli das Erbe von Dagur Sigurdsson antritt. Der unmittelbar vor dem Spiel verabschiedete Isländer genoss die Begegnung als Zuschauer und ließ die "Bad Boys" von seinen Co-Trainern betreuen.
Die Spaßpartie war gleichzeitig ein Duell zwischen zwei Akteuren des HC Erlangen. Kreisläufer Jonas Thümmler und Rechtsaußen Ole Rahmel waren von der Handball-Community ins All-Star-Team gewählt worden, Rahmel wechselte aber kurzfristig die Seiten und trug anstelle des verletzten künftigen HClers Johannes Sellin von der MT Melsungen den Adler auf der Brust. Zuvor hatten die beiden Erlanger bei einem Ein-Tages-Turnier in Öhringen (Baden-Württemberg) die letzten beiden Testspiele der Wintervorbereitung bestritten. Gegen Bregenz holte der Aufsteiger einen Kantersieg, Frisch-Auf Göppingen mussten sich die Erlanger knapp geschlagen geben.
Gegen das österreichische Spitzenteam war von Beginn an sichtbar, dass der HCE bereit ist für den zweiten Teil der Bundesliga-Saison. Rahmel, Pavel Horak und Nikolai Link stellten die Bregenzer Abwehr vor große Probleme. Nach 25 Minuten führte der Aufsteiger schon mit vier Toren (16:12).
In der zweiten Halbzeit zog der Tabellenneunte der "stärksten Liga der Welt" die Zügel merklich an, eilte Tor um Tor davon und war schon nah am hohen Tempospiel, dass die Andersson-Schützlinge vor der Winterpause ausgezeichnet hat. Auch in der Höhe verdient schlugen die Mittelfranken Bregenz mit 32:21.
Mit Göppingen hatte Erlangen in dieser Saison schon zwei Mal die Schwerter gekreuzt. In der Sommervorbereitung trennten sich der HC und der amtierenden EHF-Cup-Sieger unentschieden. In der Hinrunde entführte der Aufsteiger mit einem 24:22 die Punkte aus der AWS-Arena, diesmal hatten die Schwaben die Nase knapp vorn.
Der Traditionsklub aus Baden-Württemberg ging mit einem Acht-Tore-Vorsprung in die Kabine (19:11). Nach dem Wechsel starteten die Franken eine Aufholjagd, doch Göppingen siegte 31:29. Gelegenheit zur Revanche erhält der HCE im Liga-Rückspiel am 20. April in der Nürnberger Arena. red

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