Bamberg

Jetzt leuchten sie wieder

Bühne  Das Bamberger Marionettentheater kann ab jetzt mit neuer Beleuchtungstechnik arbeiten. Die marode alte Anlage wurde mit Unterstützung des E.T.A.-Hoffmann-Theaters ersetzt.
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Bamberg — Fast spielfrei war der Mai bislang im Bamberger Marionettentheater im Staubschen Haus in der Unteren Sandstraße 30. Denn nach dem "Sommernachtstraum" Anfang Mai war drei Wochen lang Baupause: Grund war die Installation einer neuen Beleuchtungsanlage. Die alte Beleuchtung war zunehmend "hinfällig", Kurzschlüsse und herausspringende Sicherungen oder Lichtblitze machten die Aufführungen für die Prinzipalin Maria Sebald und die Mitglieder des Ensembles bisweilen abenteuerlich und auch nicht ganz ungefährlich, Wartungen und Reparaturen waren nur noch bedingt möglich.
Hilfe in der Not leistete das E.T.A.-Hoffmann-Theater, das eine neue Beleuchtungsanlage für die große Bühne erhielt und dem Marionettentheater die alte, aber immer noch voll funktionsfähige Beleuchtungstechnik als Dauerleihgabe zur Verfügung stellte. Für das Marionettentheater-Ensemble begann nun eine dreiwöchige Umbau- und Probenphase, galt es doch, die Beleuchtungsanlage auf die Erfordernisse der kleinen Bühne und die gespielten Stücke umzuändern.

Fachmännische Hilfe

Fachmännische Hilfe leisteten Volker Nitschke, seines Zeichens Beleuchtungsmeister beim E.T.A.-Hoffmann-Theater, sowie Elektroingenieur Olaf Pusch. In vorderster Front mit dabei die Leiterin des Theaters, Maria Sebald, die zusammen mit Ehemann Michael über 100 Stunden ehrenamtlicher Arbeit leistete.
Imposant die Zahlen der neuen Beleuchtungstechnik: Mehr als 1300 Meter neue Leitungen wurden verlegt, über 500 LEDs installiert und über 100 Glühlampen eingebaut. Premiere mit neuer Beleuchtung war am vergangenen Freitag mit der "Zauberflöte". Zug um Zug werden nun die anderen Inszenierungen, wie "Prinz Rosenrot und Prinzessin Lilienweiß", der "Sommernachtstraum", "Don Juan", "Faust" oder "Der Fliegende Holländer" an die neue Beleuchtung angepasst. nge

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