Haßfurt

Jedes Kind ist in seiner Einzigartigkeit in St. Barbara willkommen und angenommen

von unserem Mitarbeiter Ralf Naumann Haßfurt — Im Lauf der Zeit hat sich St. Barbara "zu einer Art Kinderhaus weiterentwickelt", blickt Gisela Kaffer zurück. Und waren es anfänglic...
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von unserem Mitarbeiter Ralf Naumann

Haßfurt — Im Lauf der Zeit hat sich St. Barbara "zu einer Art Kinderhaus weiterentwickelt", blickt Gisela Kaffer zurück. Und waren es anfänglich nur drei Kindergartengruppen, in der sich die Leiterin und weitere sechs Mitarbeitende um 65 Kinder zwischen drei und sechs Jahren kümmerten, so betreuen derzeit, 20 Jahre später, 15 Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen fast 100 Mädchen und Buben vom ersten Lebensjahr an in der Kindertageseinrichtung Sankt Barbara in Haßfurt.
Mit einem großen Familienfest am Sonntag, 14. Juni, wird der 20. Geburtstag von Sankt Barbara gefeiert. Die Trägerschaft gab der Bauherr, die Stadt Haßfurt mit dem damaligen Bürgermeister Michael Siebenhaar, am 1. März 1995 offiziell an die katholische Kirchenstiftung mit dem einstigen Stadtpfarrer Pater Reinhold Schmitt ab. Beginn ist um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche in Haßfurt, gestaltet von der Band "Effata" aus Baunach. Nach einem Umzug zum Kindergarten und Festzelt beginnt um 14 Uhr das "Fest der Begegnung und des Wiedersehens". Glanzlichter sind der Besuch von "Ritter Heini" (16 Uhr), eine Tanzeinlage von ehemaligen Kindergartenkindern (17.30 Uhr) sowie das "Comeback" des Männerballetts "Bärbels", das als Geschenk seinen Ruhe- in einen Un-Ruhestand verwandeln (18 Uhr).
"Wir hatten in den Anfängen noch eine offizielle Mittagspause, in der alle Kinder abgeholt wurden und erst wieder um 13.30 Uhr gekommen sind", erinnert sich Gisela Kaffer und ergänzt: "Heute öffnen wir um 7.15 Uhr durchgehend bis 16.30 Uhr." Stolz ist sie auch auf die Kinderkrippe. "Hier werden die Ein- bis Dreijährigen mit viel Liebe und Geduld sowie mit einem großen Einfühlungsvermögen nicht nur auf-, sondern vor allem angenommen." In den drei Kindergartengruppen stehe die "individuelle Entwicklung der Kinder durch eine religiöse Erziehung in Beachtung des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes im Vordergrund." Ein "guter, sanfter Übergang" in die Grundschule sei laut Kaffer dem Personal "sehr wichtig." Schließlich kümmert sich die Einrichtung noch um Erst- und Zweitklässler bei der Hausaufgabenbetreuung. Ganz wichtig: Die Inklusion ist für Kaffer "ein allgemeines Prinzip unserer pädagogischen Arbeit"; alle würden "in ihrer Einzigartigkeit" gesehen. Dabei spielen Geschlecht, Nationalität, Leistungsprinzipien oder "aus den Normen fallenden Schwierigkeiten und Fähigkeiten" keine Rolle.
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