Grafengehaig

"Jahrhundert-Marke" aus dem Frankenwald

Die Firma Krumpholz-Werkzeuge, die seit 1799 im Guttenberger Hammer, einem Ortsteil der Marktgemeinde Grafengehaig, hochwertige Garten-, Forst- und Bauwerkz...
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Bei der Übergabe des Buches "Marken des Jahrhunderts" (von links): Landrat Klaus Peter Söllner, Firmeninhaber Claus Krumpholz, Bürgermeister Werner Burger und Claus Krumpholz, der gegenwärtig Maschinenbau studiert.  Foto: Werner Reißaus
Bei der Übergabe des Buches "Marken des Jahrhunderts" (von links): Landrat Klaus Peter Söllner, Firmeninhaber Claus Krumpholz, Bürgermeister Werner Burger und Claus Krumpholz, der gegenwärtig Maschinenbau studiert. Foto: Werner Reißaus
Die Firma Krumpholz-Werkzeuge, die seit 1799 im Guttenberger Hammer, einem Ortsteil der Marktgemeinde Grafengehaig, hochwertige Garten-, Forst- und Bauwerkzeuge herstellt, zählt zu den drei Firmen Oberfrankens, die in dem Buch "Marken des Jahrhunderts - Stars 2016" des Verlags Deutsche Standards Editionen mit Sitz in Köln vorgestelllt werden.
Der Verlag, der mehrheitlich dem bekannten Unternehmer Florian Langenscheidt gehört, listet rund 300 Marken und spannende Geschichten dahinter auf. Die festliche Buchpremiere fand in Berlin mit rund 350 Gästen statt.
Firmenchef Claus Krumpholz übergab jetzt im Beisein seines Sohnes Claus und von Bürgermeister Werner Burger ein Exemplar des Buches "Marken des Jahrhunderts" an Landrat Klaus Peter Söllner, der sich über die Publikation sehr freute: "Der Landkreis Kulmbach ist sehr stolz auf das Familienunternehmen, das in dem Buch neben Global Players wie Adidas und Haribo aufgeführt ist." In dem Unternehmen werde Wertarbeit aus dem Frankenwald hergestellt, die Firma Krumpholz sei ein Aushängeschild der Region, so der Landrat.
Der Eintrag der Krumpholz-Werkzeugfabrikation beginntmit dem Hinweis auf Hephaistos, der in der griechischen Mythologie als Gott des Feuers und der Schmiede bekannt ist. "In antiken Darstellungen sieht man ihn oft inmitten von Hitze und Dampf und - für einen Gott ungewöhnlich - bei harter Arbeit im Schweiße seines Angesichts. Überirdischen Beistands bedarf es mittlerweile zwar nicht mehr, aber ohne Hitze, Feuer und harte Arbeit entstehen auch heutzutage keine hochwertigen Erzeugnisse aus Metall." Gerade dafür ist Krumpholz wohl das beste Beispiel.
Inhaber Claus Krumpholz, der mit seiner Frau Elke nach Berlin gereist war, freute sich: "Das ist eine Ehre, die man nicht einkaufen kann, sondern sich erarbeiten muss. Das macht mich stolz." Rei.

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