Weismain

Italienische Musik begeistert Senioren

Ein wunderschönes Frühlingskonzert bei sommerlichen Temperaturen bot der Sängerkranz Weismain den Bewohnern des ASB-Seniorenzentrum in Weismain. Italienisch...
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Der Chor des Sängerkranzes Weismain bei seinem Auftritt Foto: Roland Dietz
Der Chor des Sängerkranzes Weismain bei seinem Auftritt Foto: Roland Dietz
Ein wunderschönes Frühlingskonzert bei sommerlichen Temperaturen bot der Sängerkranz Weismain den Bewohnern des ASB-Seniorenzentrum in Weismain. Italienische Musik stand im Mittelpunkt des Nachmittags. Verantwortlich dafür war der erst seit ein paar Monaten im Amt befindliche Dirigent Aureliano Zattoni. Dieser ist nicht nur ein ausgezeichneter Chorleiter, sondern verfügt als Pianist über herausragende Fähigkeiten, die er in sehr schöner Form unter Beweis stellte. 2. Vorsitzender Ferdinand Humbert begrüßte alle Anwesenden, die im Saale und daneben im Freien auf der Terrasse Platz genommen hatten, um den Klängen der Musik bei Torten und Kaffee zu lauschen. Besonders freute er sich, dass es ein Wiedersehen mit den Ehrenmitgliedern, die im Heim wohnen, gab. Bereits der Auftakt am Klavier durch Aureliano Zattoni mit dem weltbekannten "Cavelleria Rusticana" von Pietro Mascani lud zum Träumen ein. "Wir laden uns gern Gäste ein" von Johann Strauss war der Auftakt des Chores des Weismainer Sängerkranzes, was die Sängerinnen und Sänger mit sehr viel Gefühl interpretierten. Auch bei den "Glocken der Heimat" von Robert Pappert zeigte sich beim Chor die Handschrift des italienischen Chorleiters. Sehr anmutig im Ausdruck hatten die Sänger mit diesem Heimatlied das Publikum schnell erreicht. Zum ersten Mal für den Chor nach Italien ging es mit dem Südtiroler Volkslied "Wohl ist die Welt so groß und weit". Kein geringerer als der ehemalige Chorleiter Raimund Meck hatte dazu Text und Chorsatz verfasst. Mit ruhiger italienischer Musik wie dem Schlager "Non ti scodar di me", den Lucciano Pavarotti weltbekannt gemacht hatte, ging es am Klavier mit Aureliano Zattoni weiter. "Parlami d"amore mariu" von Mario Lanza und der Musik von C.A. Bixio war die nächste Darbietung. Aureliano Zattoni gelang es mühelos, die ganze Sehnsucht dieser italienischen Schlagermusik musikalisch dar zu bringen. Sehr unterhaltsam dann der nächste Auftritt des Chores. Beim "Fränkischen Wind" schunkelten die ersten Heimbewohner leicht mit. "In mir klingt ein Lied" aus der Etüde in E-Dur Op.10,3 von Frederic Chopin wurde ruhig, ja fast schon träumerisch, vorgetragen. Etwas flotter dann der Hit der Comedian Harmonist´s "Mein kleiner grüner Kaktus", den der Chor mit viel Finesse darbot. In einem Potpourri von Giovanni D'anzi, welches mit dem weltbekannten "O sole mio" endete, durften die Zuhörer bei der Klaviermusik von Aureliano Zattoni nochmals von den Vorzügen Italiens träumen und in einer gewissen Melancholie schwelgen. Mit großen Melodien verabschiedete sich der Chor dann von "seinen" Gästen. Ein Ohrenschmaus die "Barcarole" von Jacques Offenbach und, wie sollte es anders sein, nochmals aus Italien der "Gefangenenchor" aus der Oper Nabucco von Giuseppe Verdi. Sehr kontrastreich dazu die Zugabe "Eine flotte Melodie" mit der Musik "American Petrol" von Glenn Miller. Das Publikum swingte mit und dankte den Akteuren mit lang anhaltendem Applaus. Monika Kohlschütter von der Hauswirtschaftsleitung des ASB-Heimes bedankte sich für den wunderbaren Nachmittag den der Sängerkranz Weismain den Bewohnern geschenkt hatte. Diese revanchierten sich, indem Ehrenchorleiter Anton Beßlein sein Schifferklavier in die Hand nahm und zusammen mit allen das "Oberfrankenlied" und "Wohl auf die Luft geht frisch und rein" anstimmte. red
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