Internationale Klänge in Königsberg

Höhepunkte, die sich hören lassen können, bietet die Kirchenmusikreihe "Klang-Kontakte" in Königsberg. So auch wieder am Wochenende beim Weihnachtskonzert u...
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Mit einem eindrucksvollen Chorkonzert in der Marienkirche mit weihnachtlichen Liedern wurde am Sonntag die Kirchenmusikreihe "Klang-Kontakte" in Königsberg 2016 beendet.
Mit einem eindrucksvollen Chorkonzert in der Marienkirche mit weihnachtlichen Liedern wurde am Sonntag die Kirchenmusikreihe "Klang-Kontakte" in Königsberg 2016 beendet.
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Höhepunkte, die sich hören lassen können, bietet die Kirchenmusikreihe "Klang-Kontakte" in Königsberg. So auch wieder am Wochenende beim Weihnachtskonzert unter dem Motto "in dulci jubilo".
Nach dem Auftritt des Jugendorchesters Bamberg am 18. Juni, mit dem die "Klang-Kontakte 2016" in Königsberg eingeleitet wurde, dem Kantatengottesdienst und dem Besuch des Windsbacher Knabenchores im Juli, den Auftritten von Harfenistin Judy Harper und dem Vokalensemble Capella Danuvia im September und dem Gastspiel des Barockensembles "più mossu" im Oktober erfuhr diese einzigartige Veranstaltungsreihe in Königsberg am Sonntag mit internationalen Weihnachtsliedern in der Marienkirche eine weitere brillante Bereicherung.


Lieder aus aller Welt

Das Gotteshaus war sehr gut besucht, denn viele Gäste aus dem ganzen Landkreis und darüber hinaus waren gekommen, aber auch viele Königsberger Bürger. Zu hören waren "Ensemble Vocalissimo" mit Sängern aus dem Oratorienchor Würzburg und die Kantorei Haßberge mit Gästen und Profis unter der Leitung von Dekanatskantor Matthias Göttemann. Das Konzert bot internationale Weihnachtslieder aus vielen Ländern der Erde und begann mit Liedern von Komponisten vergangener Jahrhunderte, wie Heinrich Schütz (1585 - 1672) und Georg Friedrich Händel (1685 - 1759).
Genau passend eröffnet wurde das Konzert mit dem Lied "Machet die Tore weit" von Wolfgang Carl Briegel, der 1626 nur wenige Meter von der Marienkirche entfernt am Marktplatz in Königsberg das Licht der Welt erblickt hatte. Zu allen Liedern gelangen stimmungsvolle Interpretationen und so fühlte sich das Publikum von Beginn an in vorweihnachtliche Stimmung versetzt. Im Musizieren des Chores verspürte man während des ganzen Konzertes die pure Festlichkeit und die Freude auf das kommende Weihnachtsfest.


Frische Interpretationen

Die ausdrucksvollen und frischen Interpretationen erfüllten voll und ganz die Ankündigung zu diesem Konzert und lieferten den Zuhörern "pure Weihnachtsfreude, aber auch besinnliche Momente".
Auch die Trompeter Johann Wolpold und Marc Deml und die Posaunisten Albert Maier und Oliver Gotzler wussten voll zu überzeugen. Sowohl als einfühlsame Begleiter des Chores als auch in einigen Solostücken. Dies gilt auch für den Organisten Martin Sturm, der nicht nur in einem Solostück brillierte, sondern auch bei seiner Begleitung des Chores mit diesem zu einer Einheit verschmolz. Dabei gelang es ihm als Meister seines Faches, die klanglichen Unzulänglichkeiten der in die Jahre gekommenen Strebel-Orgel für die Zuhörer nur wenig fühlbar werden zu lassen.
Lang anhaltender Beifall war der Lohn des begeisterten Publikums für ein einfühlsames Konzert.
Die Reihe "Klang-Kontakte" in Königsberger Kirchen wird 2017 fortgesetzt. Die erste Veranstaltung ist die Aufführung der "Hohen Messe in h-Moll" von Bach am Samstag, 18. Februar 2017, um 19.30 Uhr in der Marienkirche in Königsberg.
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