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Kulmbach

Insgesamt liefen sie 2637 Stunden

Die Sicherheitswacht Kulmbach trägt viel zur Sicherheit in der Stadt Kulmbach bei. Bei der Jahresabschlussbesprechung zeigte Inspektionsleiter Gerhard Renk ...
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Markus Winkler brachte es bisher auf 6000 Einsatzstunden, Gerhard Böhnisch auf 4000 und Elfie Böhnisch auf 1000. Unser Bild zeigt von links Markus Winkler, OB Henry Schramm, Elfie Böhnisch, stellvertretender Inspektionsleiter Alexander Horn, Gerhard Böhnisch und Inspektionsleiter Gerhard Renk.  Foto: Werner Reißaus
Markus Winkler brachte es bisher auf 6000 Einsatzstunden, Gerhard Böhnisch auf 4000 und Elfie Böhnisch auf 1000. Unser Bild zeigt von links Markus Winkler, OB Henry Schramm, Elfie Böhnisch, stellvertretender Inspektionsleiter Alexander Horn, Gerhard Böhnisch und Inspektionsleiter Gerhard Renk. Foto: Werner Reißaus
Die Sicherheitswacht Kulmbach trägt viel zur Sicherheit in der Stadt Kulmbach bei. Bei der Jahresabschlussbesprechung zeigte Inspektionsleiter Gerhard Renk auf, dass im zurückliegenden Jahr 361 Doppelstreifen und 38 Einzelstreifen gelaufen wurden und in Stunden umgerechnet sind dies 2 637 Stunden, die derzeit zwölf Aktive, darunter auch drei Frauen, auf Kulmbachs Straßen und Plätzen unterwegs waren.
Eine beachtliche Leistung und Oberbürgermeister Henry Schramm bezeichnete die Sicherheitswacht Kulmbach als den verlängerten Arm der Polizei und für ihn biete Sicherheit zugleich auch Lebensqualität. Für 6000 Einsatzstunden wurde Markus Winkler geehrt, für 4000 Stunden Gerhard Böhnisch und für 1000 Einsatzstunden Elfie Böhnisch. Gerhard Renk erinnerte an einen der Gründerväter der Kulmbacher Sicherheitswacht, den ehemaligen Landtagsabgeordneten Dieter Heckel, der am 9. Juli vergangenen Jahres verstarb: "Ihm war es maßgeblich zu verdanken, dass wir als eine der ersten Städte in Bayern eine Sicherheitswacht bekommen haben. Heute haben wir 125 und wann es ihm möglich war, ist er auch zur Sicherheitswacht gekommen."


Hoher Stellenwert

Inspektionsleiter Renk stellte fest, dass die Sicherheitswacht beim bayerischen Innenminister Joachim Herrmann einen sehr hohen Stellenwert habe: "Die bayerische Staatsregierung hat auch im neuen Haushalt wieder Zusatzmittel eingestellt zur Förderung der Sicherheitswachten und er erwartet, dass Städte, die noch keine Sicherheitswacht haben, eine derartige Einrichtung gründen. Da tun wir uns in Kulmbach natürlich leicht, weil wir seit über 20 Jahren eine funktionierende Sicherheitswacht haben, in der auch ein besonderer Geist weht."
Man verfüge nicht nur über ein gutes Personal, aber was Renk für genauso wichtig hält, das ist die Wertschätzung, die die Sicherheitswacht in der Stadt Kulmbach erfährt: "Nicht nur bei den Bürgern unserer Stadt, unseren Leuten in der Inspektion, sondern auch bei unserem Stadtoberhaupt Henry Schramm."
Die Stadt Kulmbach hatte die Frauen und Männer der Sicherheitswacht zum Essen eingeladen, das in der Gaststätte "Katzbachtal" stattfand. OB Schramm übergab an Markus Winkler sowie Gerhard und Elfie Böhnisch kleine Aufmerksamkeiten der Stadt. Zur Sicherheitswacht führte Schramm aus, dass die Bewahrung der inneren Sicherheit auch Mitverantwortung und Engagement der Bürger erfordert. Die Sicherheitswachten haben sich den Worten von OB Henry Schramm bewährt und sind fester Bestandteil der bayerischen Sicherheitspolitik: "Die Angehörigen der Sicherheitswacht unterstützen die Polizei und tragen so zur Verbesserung der Sicherheitslage in den Städten bei. Diese sind Vorbild für jeden einzelnen Bürger, bei Straftaten nicht wegzuschauen, sondern hinzusehen, die Polizei zu verständigen und als Zeuge zur Verfügung zu stehen."
Der Oberbürgermeister verwies darauf, dass Kulmbach 1996 als eine der ersten Sicherheitswachten in Bayern gegründet wurde. Patrouilliert werden vor allem am Zentralen Omnibusbahnhof, an Parkhäuser, in der Fußgängerzone, in den Grünanlagen bei der Basteigasse und dem Grünzug: "Sie tragen wesentlich dazu bei, dass die Sicherheit in unserer Stadt hochgehalten wird." Werner Reißaus

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