Haßfurt

Ins Derby-Rückspiel geht der ESC Haßfurt mit "ein wenig Hoffnung"

Der Anschluss an den vierten Platz in der Eishockey-Landesliga Gruppe 1 ist wieder hergestellt, nun heißt es für die "Hawks" des ESC Haßfurt (5. Platz /12 P...
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Auf viel Arbeit kann sich ESC-Verteidiger Frederic Rambacher (links) einstellen. Sowohl in Schweinfurt als auch gegen Amberg wird die Hintermannschaft der "Hawks" wohl stark gefordert sein.  Foto: Ralf Naumann
Auf viel Arbeit kann sich ESC-Verteidiger Frederic Rambacher (links) einstellen. Sowohl in Schweinfurt als auch gegen Amberg wird die Hintermannschaft der "Hawks" wohl stark gefordert sein. Foto: Ralf Naumann
Der Anschluss an den vierten Platz in der Eishockey-Landesliga Gruppe 1 ist wieder hergestellt, nun heißt es für die "Hawks" des ESC Haßfurt (5. Platz /12 Punkte) lediglich, so weiterzumachen, wie sie bei den Partien gegen Dingolfing und Nürnberg aufgehört haben. Dabei warten nun die vom Papier her schwersten Aufgaben der ganzen Saison: Am Freitag (20 Uhr) steht das Derby bei Spitzenreiter ERV Schweinfurt (1./29) an, ehe am Sonntag (18.30 Uhr) im bereits letzten Vorrundenheimspiel der Saison dessen hartnäckigster Verfolger ERSC Amberg (2./22) im Stadion am Großen Anger gastiert.
"Schweinfurt ist der Topfavorit", erkennt ESC-Trainer Martin Reichert neidlos an. Die Zahlen belegen diese Tatsache eindrucksvoll. In zehn Spielen behielten Kapitän Dion Campbell und Co. zehn Mal die Oberhand. Dabei gelangen ihnen durchschnittlich knapp sieben Treffer pro Partie, während Schlussmann Benni Dirksen lediglich 22 Mal hinter sich greifen musste. Der Lohn ist der vorzeitige Einzug in die Zwischenrunde.
Doch ausgerechnet das erste Derby in Haßfurt ist schuld, dass die "Mighty Dogs" nicht die Maximalausbeute von 30 Punkten auf ihrem Konto haben, sondern "nur" 29. "Den einen Punkt haben sie bekanntlich bei uns gelassen. Und nur 22 Sekunden haben uns vor der ganz großen Überraschung getrennt. Es wäre doch schön, wenn diese im ,Icedome' passieren würde", sagt Reichert.


Zuletzt zwei Siege

Zumindest "ein wenig Hoffnung" hat der ESC-Coach, dass das zweite Main-Derby vielleicht doch nicht die klare Angelegenheit wird, die viele erwarten: "Ich bin sicher, dass meine Jungs wieder ihr Bestes geben und alles dafür tun, um die Partie wieder so lange wie möglich offen zu halten." Die letzten beiden Gastauftritte der "Hawks" in Schweinfurt waren sehr erfolgreich: Sowohl im November 2014 als auch vor knapp einem Jahr gelangen jeweils knappe Auswärtssiege.
Aber egal, wie die Partie in Schweinfurt endet, gegen den ERSC Amberg muss ein "Dreier" in die Kategorie "Pflicht" eingeordnet werden, um die derzeit härtesten Konkurrenten Straubing, Nürnberg, Bad Kissingen, die sich am Wochenende bei direkten Vergleichen wohl gegenseitig die Punkte abnehmen, sowie Dingolfing nicht aus den Augen zu verlieren. "Natürlich wollen wir daheim immer gewinnen", sagt Reichert mit Blick auf die Partie gegen die Amberger "Wild Lions", die im Hinspiel klar mit 5:1 die Oberhand behielten. Doch auswärts haben die Oberpfälzer offenbar ihre Schwächen, denn bei bislang fünf Gastspielen gab es immerhin drei Niederlagen.
Der junge Neuzugang aus Peiting, Phillip Hay, wird erstmals in der "Ersten" auflaufen. Dagegen fehlen Max Hildenbrand, Ingo Krapf und Manuel Kurz immer noch verletzungsbedingt. Kilian Hümmer ist erkrankt, während Fabian Vollert beruflich verhindert ist.
ESC Haßfurt: Mart. Hildenbrand, Köhler - Bates, Rambacher, Marc. Hildenbrand, Marx - Franek, Slivka, Lang, Kinereisch, Breyer, Dietrich, Stahl, Thebus, Mi. Rister, Hay rn
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