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Oberaurach

Informationen vom Klimawandel bis zum Eigenheimbau

Das Umweltbildungszentrum (Ubiz) in Oberschleichach weist auf neue Veranstaltungen hin. So klärt zum einen eine Ausstellung über die Klimaveränderung auf, z...
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Mark Werner ist ein ausgewiesener Kenner der Geschichte des Maintals. Foto: privat
Mark Werner ist ein ausgewiesener Kenner der Geschichte des Maintals. Foto: privat
Das Umweltbildungszentrum (Ubiz) in Oberschleichach weist auf neue Veranstaltungen hin. So klärt zum einen eine Ausstellung über die Klimaveränderung auf, zum anderen gibt es eine Exkursion, die sich mit der Geschichte des Mains auseinandersetzt.


Ausstellung will sensibilisieren

Die Veränderung des Klimas hat globale Auswirkungen. Diese sind in weit entfernten Ländern häufig deutlich dramatischer als hierzulande. Die Zunahme von Hitzewellen, Dürren oder Starkniederschlägen sind Realität geworden und verursachen schon heute weltweit große Schäden. Die Menschen in Ländern des Südens sind besonders betroffen. Die direkte Abhängigkeit von der Landwirtschaft und fehlende finanzielle Mittel erschweren die Anpassung an die neuen Klimabedingungen. Gleichzeitig ist zu befürchten, dass der Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten mit noch ganz anderer Intensität weltweit die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen zerstören wird.
Die Ausstellung "El clima cambia - Klima verändert", die ab Dienstag, 13. September, im Umweltbildungszentrum zu sehen ist, will für die globalen Auswirkungen des Klimawandels sensibilisieren und zeigt, welchen zusätzlichen Belastungen die Menschen in Ländern des Südens durch die Folgen der Erderwärmung ausgesetzt sind. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Welthaus Bielefeld und dem KjG-Haus Schonungen gezeigt. Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr.


Wie der Main einst war

Zu einem informativen Spaziergang rund um das dynamischste Geotop, das man auf dem Festland finden kann, lädt Mark Werner am Sonntag, 18. September, von 14 bis 16.30 Uhr ein. Dabei erfährt man viel Wissenswertes über den Main, den man heute nur noch als Wasserstraße mit (fast) immer gleichem Wasserstand kennt. Mäander, Uferabbrüche, Siedlungsverluste oder Kultplätze sind einem heute fremd, waren jedoch über Jahrtausende normaler Bestandteil im Leben der Vorfahren. Die Entwicklungen werden anhand von Spuren in der Landschaft, Flurnamen und historischen Karten sichtbar. Weshalb sind auf solchen Karten die Berge links des Mains unbewaldet? Warum fehlt das "Dorff Schmachtenberg"? Wo lag die namensgebende Ziegelei zu Ziegelanger? Solchen Fragen und vielen weiteren geht der Heimatforscher Mark Werner nach. Dank intensiver Recherche und guten Kontakten in Fachkreisen kann er inzwischen viele Antworten geben und vermittelt seine Erkenntnisse gerne bei seinen Führungen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein im Biergarten am Main. Treffpunkt zu der Veranstaltung, die in Kooperation mit der VHS Sand stattfindet, ist am Festplatz an der Seestraße in Sand. Das Ubiz bittet bei dieser Führung um Anmeldungen unter Telefon 09529/92220 oder per E-Mail an anmeldung@ubiz.de oder über www.vhs-hassberge.de.


Welche Bauweise fürs Haus?

Nach der Auswahl eines Bauplatzes stellt sich für die künftigen Häuslebauer oft die Frage, in welcher Bauweise das Eigenheim entstehen soll und ob es dafür staatliche Förderungen gibt. Als hilfreiche Orientierung veranstaltet das Ubiz gemeinsam mit der Gemeinde und VHS Gädheim am Donnerstag, 22. September, ab 19 Uhr im Neuen Rathaus, Bachgasse 2, einen Infoabend. Der Energieberater Andreas Binder stellt die verschiedenen Arten des Bauens - Holzständerbau, monolithischer Massivbau oder Massivbau mit Wärmedämmverbundsystem - gegenüber. Vor dem Hintergrund der Neubauanforderungen wird auch besprochen, worauf bei den Detailausführungen besonders zu achten ist, wie Wärmebrücken minimiert werden und welche Bodenplattendämmsysteme zur Ausführung kommen können.
Besonders interessant im Hinblick auf die staatlichen Förderprogramme ist eine nähere Betrachtung der Dämmstandards und Haustechnik, die für die Effizienzhäuser KfW 40, 40 plus und 55 inklusive deren Fördermöglichkeiten erforderlich sind. Auch die zusätzlichen Fördermöglichkeiten der Staatsregierung im "10 000-Häuser-Programm" werden behandelt. Anmeldungen nimmt die VG Theres unter Telefon 09521 9234-0 entgegen. red
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