Frensdorf

In der Metzgerei hat es einst "gefunkt"

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Zur "Diamantenen" gratulieren den Heimbachs Bürgermeister Jakobus Kötzner (r.) und stellvertretender Landrat Johann Pfister. Foto: Evi Seeger
Zur "Diamantenen" gratulieren den Heimbachs Bürgermeister Jakobus Kötzner (r.) und stellvertretender Landrat Johann Pfister. Foto: Evi Seeger
Frensdorf — In der Bamberger Metzgerei, in der beide arbeiteten, hat es zwischen Lorenz und Betti Heimbach, geborene Keiling, einst gefunkt. Jetzt konnten die Eheleute in Frensdorf das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feiern - seit 60 Jahren sind sie ein trautes Paar.
Lorenz Heimbach war gelernter Metzger, die junge Betti arbeitete im Ladengeschäft. Unweit der Metzgerei gab es in der Königstraße eine Eisdiele. Dort trafen sich die jungen Leute gerne nach Feierabend. Denn sie hatten "Kost und Logis" bei ihrem Arbeitgeber und kamen nur an den Wochenenden nach Hause in ihr Heimatdorf.
Lorenz Heimbach ist gebürtiger Frensdorfer, seine Frau stammt aus Stappenbach. Getraut hat sie der damalige Frensdorfer Bürgermeister Messingschlager. An der Hochzeit habe es den ganzen Tag geregnet, erinnert sich die Jubilarin. Nach einem Sprichwort soll es ja Glück bringen, wenn es "der Braut in den Schleier regnet". Drei Töchter besiegelten den Bund fürs Leben. In den 1950er-Jahren bauten die beiden ein Haus in Frensdorf und Lorenz Heimbach hängte seinen erlernten Beruf an den Nagel. Er wechselte als Kraftfahrer zur Spedition Schenker, wo er bis zum Ruhestand blieb. Betti Heimbach arbeitete - wann immer sie gebraucht wurde - in der Gaustadter Metzgerei Schmidt. Insgesamt wurden 37 Jahre daraus.
Ihren Urlaub verbrachten die Eheleute gerne in Italien oder Österreich. Zu Hause in Frensdorf und Umgebung sind sie früher viel und gerne Fahrrad gefahren. Inzwischen 84 und 80 Jahre alt, genießen die Ehejubilare ihren Ruhestand. Dazu gehört auch die tägliche Lektüre des Fränkischen Tags, seit ihrer Heirat sind sie treue Leser ihrer Heimatzeitung. Neben der Familie, zu der auch fünf Enkelkinder gehören, gratulierten Nachbarn und Bürgermeister Jakobus Kötzner (AWL). Die Glückwünsche des Landkreises überbrachte stellvertretender Landrat Johann Pfister (BI). see



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