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Altenkunstadt

In der Kordigasthalle steht im März Vorsorge im Mittelpunkt

von unserem Mitarbeiter Andreas Welz Altenkunstadt — Die Gesundheitsregion am Obermain soll mit dem "VR-Gesundheitabend" als innovative und leistungsstarke Region gestärkt werden. ...
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Die Initiatoren und einige Referenten des Gesundheitsabend in Altenkunstadt  Foto: Andreas Welz
Die Initiatoren und einige Referenten des Gesundheitsabend in Altenkunstadt Foto: Andreas Welz
von unserem Mitarbeiter Andreas Welz

Altenkunstadt — Die Gesundheitsregion am Obermain soll mit dem "VR-Gesundheitabend" als innovative und leistungsstarke Region gestärkt werden. Die Großveranstaltung findet am Montag, 9. März, in der "Kordigasthalle" in Altenkunstadt statt. Der Genossenschaftskreisverband Lichtenfels - dazu gehören die Raiffeisen-Volksbank Bad Staffelstein eG, die Raiffeisen-Volksbank Lichtenfels-Itzgrund eG und die Raiffeisenbank Obermain Nord eG - veranstaltet den Gesundheitsabend in Zusammenarbeit mit der Akademie für Gesundheitsförderung e.V. (AGF) und dem regionalen Handwerk.

Krankheiten vermeiden

Im Mittelpunkt des neuen Curriculum steht die Vorsorge. Es gehe darum, Krankheiten zu vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen. Das gelte für jeden Einzelnen, sei aber genauso ein Anspruch an all diejenigen, die für die Gesundheit anderer mit Verantwortung tragen, zum Beispiel am Arbeitsplatz in Kindertagestätten, Schulen oder im Pflegeheim, machte Michael Limmer stellvertretend für das Handwerk Lichtenfels deutlich. "Ziel muss sein, die Umgebung, in der wir leben, lernen und arbeiten, so zu gestalten, dass sie die Gesundheit unterstützt", sagte er bei einem vorbereitenden Arbeitsgespräch im Tagungsraum der Raiffeisen-Volksbank Lichtenfels-Itzgrund eG am vergangenen Dienstag. Vorstand Thomas Lang unterstrich: "Wir sehen es als eine Verpflichtung, sich für unsere Mitglieder, Kunden und Menschen in unserer Region zu engagieren und möchten deshalb alle Teilnehmer zum Thema Gesundheit sensibilisieren."
Kleine und mittelständische Unternehmen sollen darüber hinaus in den Fokus der Leistungen der Krankenkassen rücken. Mit einem Mehr an Leistungen - verbunden mit der Verbesserung der Beratung und Unterstützung sowie einer engeren Verknüpfung mit dem Arbeitsschutz - sollen deutlich mehr Unternehmen mit Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung erreicht werden.
Leitende Mediziner aus der Region erinnerten an das vom Bundeskabinett verabschiedete Präventionsgesetz, das Gesundheitsförderung in jedem Lebensalter und in allen Lebensbereichen als gemeinsame Aufgabe der Sozialversicherungsträger und der Akteure in Ländern und Kommunen vorsehe.
Darüber hinaus solle betriebliche Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz enger miteinander verknüpft und die Früherkennungsuntersuchungen fortentwickelt werden. Die Gynäkologen, Internisten, Chirurgen, Urologen und Dermatologen werden in kurzen Referaten die Besonderheiten ihrer Fachgebiete erläutern.
"Die Mitglieder der AGF unterstützen und fördern die Präventionsidee mit dem Ziel, die Entstehung von Krankheiten rechtzeitig zu erkennen, nach Möglichkeit zu verhindern und eine sachgemäße Behandlung zu ermöglichen", unterstrich Peter Schmied aus Burgkunstadt.

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