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Lichtenfels

In der Gemeinschaft der Christen

Das Fest der Konfirmation feierten 48 junge Christen in der Martin-Luther-Kirche. In zwei feierlichen Gottesdiensten bestätigten sie vor der versammelten Ge...
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48 Mädchen und Jungen feierten am Sonntag in der Martin-Luther-Kirche das Fest ihrer Konfirmation. Pfarrer Anne Salzbrenner (links) und Religionspädagoge Simon Croner (rechts) segneten die jungen Christen in Rahmen eines festlichen Gottesdienstes ein Foto: Joachim Wegner
48 Mädchen und Jungen feierten am Sonntag in der Martin-Luther-Kirche das Fest ihrer Konfirmation. Pfarrer Anne Salzbrenner (links) und Religionspädagoge Simon Croner (rechts) segneten die jungen Christen in Rahmen eines festlichen Gottesdienstes ein Foto: Joachim Wegner
Das Fest der Konfirmation feierten 48 junge Christen in der Martin-Luther-Kirche. In zwei feierlichen Gottesdiensten bestätigten sie vor der versammelten Gemeinde, dass sie in der Gemeinschaft der Christen leben und dazugehören wollen. Damit verbunden ist auch das Bekenntnis zur weltweiten Christenheit.
Zusammen mit Religionspädagogen Simon Croner segnete Pfarrerin Anne Salzbrenner die Mädchen und Jungs ein. In ihrer Predigt machte die Pfarrerin deutlich, dass der Glaube an Jesus Christus Sinn mache, es sich damit gut leben lasse. Im Konfirmandenunterricht sei den jungen Menschen klar geworden, dass das ganze Leben mit dem Glauben zu tun hat und es keinen Bereich gibt, der mit Gott nichts zu tun habe. Wer sich unter den Segen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes stelle, bekunde dies mit dem Kreuzeszeichen.


Seilstücke ausgeteilt

Diese Zeichen verbinde Himmel und Erde und die Seiten miteinander, während der Mensch in der Mitte stehe. So gerüstet könne jeder hinaus ins Leben gehen mit einer Kraft, die nicht nur die eigene Spiritualität und das Gefühl anspricht, sondern das ganze Leben mit dieser Macht, die höher und größer ist und alle fest verbindet. Als sichtbares Zeichen teilte Pfarrerin Salzbrenner an die Gottesdienstbesucher jeweils zwei kurze Seilstücke aus, die miteinander verknotet waren und ein Kreuz bildeten. Den Knoten, der beide Seile verbindet, nannte die Pfarrerin ein Sinnbild dessen, was den jungen Menschen in der Konfirmation zugesprochen wird: die feste Verbindung zu Gott. Solange die beiden Teile fest verbunden sind, spüre die Kraft ein Leben lang. Wer jedoch den Knoten löse, könne auch die Kraft nicht mehr wahrnehmen. Kirchenund Posaunenchor umrahmten das kirchliche Fest musikalisch. jhw

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