Ortspitz

In Ortspitz ist die Geselligkeit seit einem Vierteljahrhundert Vereinssache

Die Ortspitzer Kerwa im September ist in der Region längst ein fester Begriff und erfreut sich immer eines ungewöhnlich großen Zuspruchs auch der Nachbarort...
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Die geehrten Gründungsmitglieder der Geselligkeit Ortspitz Foto: Franz Galster
Die geehrten Gründungsmitglieder der Geselligkeit Ortspitz Foto: Franz Galster
Die Ortspitzer Kerwa im September ist in der Region längst ein fester Begriff und erfreut sich immer eines ungewöhnlich großen Zuspruchs auch der Nachbarortschaften. Sie gäbe es in dieser Form vermutlich nicht, wäre da nicht der Verein Geselligkeit Ortspitz. Dieser feierte jetzt sein 25-jähriges Bestehen. Vorsitzender Markus Kern hielt im Hotel "Schlossberg" anlässlich einer Jubiläumsfeier mit Ehrungsabend Rückblick.
Wie Kern deutlich machte, seien 25 Jahre eigentlich eine lange Zeit. Für einen Verein aber könnten sie nur der Anfang einer hoffentlich viel längeren Tradition sein. Trotz der recht jungen Geschichte des Vereins Geselligkeit sei schon viel geschehen, mit Höhen und Tiefen, doch unterm Strich sei man mit der Entwicklung mehr als zufrieden.
Initiator für die Gründung des Vereins war vor 25 Jahren Eustach Kern. Die Dorfgemeinschaft noch mehr zusammenschweißen und auch prägen, das war damals das Ziel - und ist es noch heute. In Ortspitz gab es damals keine Gastwirtschaft mehr. Die Feuerwehr hatte die Ausrichtung der Dorfkirchweih übernommen. Eustach Kern stellte damals in der Jahresversammlung der Feuerwehr Ortspitz/Seidmar den Antrag, die Feuerwehrkirchweih in Ortspitz durch den zu gründenden Geselligkeitsverein abzulösen.
Die Gründung des Vereins Geselligkeit mit Wahl der Vorstandschaft folgte am 11. April 1992 bei Familie Batz in Ortspitz. Anwesend waren 32 Personen. Davon traten spontan 31 Personen dem neuen Verein Geselligkeit Ortspitz bei. Erster Vorstand wurde Eustach Kern, Kassier Gerhard Reichold, Schriftführer Anni Böhm.
Markus Kern dankte allen, die sich bisher in den Dienst des Vereins Geselligkeit gestellt haben. Ohne das Engagement der ehrenamtlichen Helfer wäre die Ausrichtung der Kirchweih in dem kleinen Juradorf mit rund 100 Einwohnern nicht denkbar. "Wir sind geprägt von einer lebendigen Dorfgemeinschaft, was heutzutage leider nicht mehr so verbreitet ist und ohne die aber unser Verein Geselligkeit nicht bestehen könnte", stellte er dankbar fest.
In der Tat bietet der Verein über das Jahr viele gesellschaftliche Aktivitäten. Bürgermeister Florian Kraft gratulierte denn auch für alle Leutenbacher Ortsvereine.
"Ein rebellisches Kind der FFW Ortspitz/Seidmar, das jetzt erwachsen wurde", nannte Raimund Dörfler den Geselligkeitsverein. Er gratulierte für die FFW Mittelehrenbach.
Es folgten zahlreiche weitere Grußworte, bevor Markus Kern zum letzten Punkt des offiziellen Programms kam. Eustach Kern wurde ob seiner Verdienste zum Ehrenvorstand ernannt. Zum Jubiläum ehrte er die Gründungsmitglieder mit einer Urkunde des Vereins. Zu ihnen gehörten Andrea Alt, Konrad Alt, Hans Batz, Stefan Batz, Rainer Böhm, Bettina Förtsch, Margarete Frauenknecht, Hans Greif, Claudia Heid, Georg Heid, Gundelinde Heid, Karola Heid, Werner Heid, Elke Kern, Eustachius Kern, Leonhard Kern, Maria Kern, Markus Kern, Anni Reichold, Gerhard Reichold, Franz Roth, Thomas Roth, Sonja Ruderich, Martina Stark, Helene Wagner, Josef Wagner, Jürgen Wagner.
Bernd Kern aus Heinersreuth lieferte die musikalische Unterhaltung für einen gemütlichen Abend. Franz Galster
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