Königsberg in Bayern

In Königsberg leben und gepflegt werden

55 Bürger interessierten sich dafür, wie sich die SeniVita-Unternehmensgruppe das Seniorenhaus in Königsberg vorstellt. Im historischen Rathaussaal stellten...
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Im historischen Rathaussaal in Königsberg stellten Mitarbeiter der Firma SeniVita und der beauftragte Architekt mit Bürgermeister Claus Bittenbrünn das Konzept für die Seniorenwohnanlage vor. Foto: Gerold Snater
Im historischen Rathaussaal in Königsberg stellten Mitarbeiter der Firma SeniVita und der beauftragte Architekt mit Bürgermeister Claus Bittenbrünn das Konzept für die Seniorenwohnanlage vor. Foto: Gerold Snater
55 Bürger interessierten sich dafür, wie sich die SeniVita-Unternehmensgruppe das Seniorenhaus in Königsberg vorstellt. Im historischen Rathaussaal stellten Mitarbeiter von SeniVita, der zuständige Architekt und Bürgermeister Claus Bittenbrünn die Grundzüge der laufenden Bebauungsplanänderung, das Konzept für das geplante Seniorenhaus und für die Betreuung der Senioren vor.
Klar ist: In einer bisher freigehaltenen Fläche direkt am Rand der Altstadt von Königsberg will SeniVita eine Seniorenwohnanlage mit 48 Wohneinheiten und einer Tagespflege errichten. Der Standort liegt genau gegenüber der Stadthalle.
Bürgermeister Claus Bittenbrünn (FWG) stellte die Bedeutung der Anlage für die Stadt Königsberg als Ergänzung der Infrastruktur heraus. Damit die Planungen ermöglicht werden konnten, musste die Stadtverwaltung eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung bei der Regierung von Unterfranken beantragen. Mittlerweile liege diese Genehmigung vor.
Vorstandsvorsitzender Uwe Seifen erklärte den Bürgern, dass die Unternehmensgruppe seit 1998 im Pflegebereich Erfahrung sammle und mittlerweile 1000 Kräfte an 17 verschiedenen Anlagen beschäftige. Das Konzept mit 48 Wohneinheiten sei auf kleinere Gemeinden zugeschnitten und solle den pflegebedürftigen Senioren die Möglichkeit bieten, in ihrer Wohngemeinde zu leben und trotzdem gleichzeitig Pflege zu erfahren.


In einer eigenen Wohnung leben

Im zweiten Teil gingen Reinhold Hornung von SeniVita und Architekt Michael Krug auf die Details der Planung für die Bebauungsplanänderung ein. Durch das Verfahren werden die Voraussetzungen für die Umsetzung des geplanten Gebäudes zusammen mit der Stadt Königsberg geschaffen.
Gerd Schuster stellte als Pflegeleiter das Prinzip "Pflege 5.0" vor. Hierbei wird Wert darauf gelegt, dass die Senioren eine eigene Wohnung mieten und in dieser und der Tagespflege eine Betreuung nach den erforderlichen Pflegestufen rund um die Uhr erhalten können.
Die Pflege bei SeniVita sehe vor allem vor, dass die Senioren in der Pflegeanlage gemeinsame Aktivitäten je nach ihren Fähigkeiten wahrnehmen können, durch die eigenen Wohnungen aber auch die Möglichkeit haben, sich bei Bedarf in ihre Wohnung zurückzuziehen. Angehörige könnten weiterhin nach Wunsch an der Seite des Pflegebedürftigen sein, hieß es weiter.
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