Ebern

Imker haben Freude am Nachwuchs

Ebern — Der Imkerverein Ebern erfreut sich immer größerer Beliebtheit. So konnten laut einer Presseerklärung der Eberner Bienenfreunde im vergangenen Jahr zahlreiche Jungimker im V...
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Ebern — Der Imkerverein Ebern erfreut sich immer größerer Beliebtheit. So konnten laut einer Presseerklärung der Eberner Bienenfreunde im vergangenen Jahr zahlreiche Jungimker im Verein aufgenommen werden.
Auf der Jahresversammlung des Imkervereins Ebern berichtete Vorsitzender Helmut Sperber, dass der Verein aktuell 54 Mitglieder habe, darunter fünf Frauen.
Schwerpunkt der Vereinsarbeit war im vergangenen Jahr die Arbeit am Lehrbienenstand in Fierst. Alle grundlegenden Arbeiten der Bienenhaltung wurden mit den Neuimkern besprochen. Wöchentlich wurden die Bienenvölker von den erfahrenen Imkern sowie den Neulingen betreut; die dabei erstellten Ableger konnten die Jungimker auf ihr Grundstück mitnehmen und das Gelernte selbst in die Praxis umsetzen. Im Frühsommer fand ein Königinnenzuchtlehrgang unter Leitung der Fachfrau für Bienenhaltung, Renate Hau, statt.
Mit der Honigübergabe im Dezember an die Eberner Tafel konnte Vorsitzender Helmut Sperber zusammen mit einigen Jungimkern viel Freude bereiten.

Stammtisch als Plattform

Schriftführer Werner Scharpf stellte unter den vielen Aktivitäten des Vereins den Stammtisch als Plattform für Informationsaustausch dar. Im vergangenen Jahr konnten zirka 220 Teilnehmer mit guten Gesprächen in ihrer imkerlichen Arbeit gestärkt werden.
Kassier Franz Babsch stellte in seinem Jahresbericht die ausgewogene Kassenlage des Vereins dar. Die Kassenprüfer Rainer Laubender und Hermann Bastian bescheinigten dem Kassier ordentliche Arbeit.
In einem Informationsfilm über den kleinen Beutenkäfer wurde diese neue Plage für die Bienenhaltung aufgezeigt. Große Bienenbestände wurden bereits in den Vereinigten Staaten dadurch vernichtet. Eine Ausbreitung wurde bereits in Italien gemeldet. Die Bekämpfung ist schwierig und stellt Behörden, Wissenschaftler und Imker vor neue Herausforderungen.
Für 15 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Helmut Sperber und Robert Albrecht geehrt, für 25 Jahre wurde Hans Grell ausgezeichnet. Sie erhielten eine Urkunde und die Anstecknadel des Verbands. red


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