Ibind

Im "grünen Klassenzimmer" zeigen die Wehrleute eine Klasse-Leistung

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Die Atemschutztruppe der Burgprepacher Wehr barg die "Verletzten" aus dem Haus im Wald.  Foto: Simon Albrecht
Die Atemschutztruppe der Burgprepacher Wehr barg die "Verletzten" aus dem Haus im Wald. Foto: Simon Albrecht

von unserem Mitarbeiter Simon Albrecht

Ibind — War am Abend spritzige Musik aus der Rhön angesagt (siehe Bericht oben), so mussten die Feuerwehrleute aus dem Gemeindebereich von Burgpreppach am Nachmittag bei einer simulierten Einsatzübung ihre Spritzigkeit und Entschlossenheit beweisen. Sie meisterten ihre Aufgabe hervorragend.
Das sogenannte "grüne Klassenzimmer", etwa 600 Meter südöstlich von Ibind, mitten im Wald gelegen, war am Samstag Zielobjekt einer Schauübung der Wehren aus der Marktgemeinde Burgpreppach.
Im Rahmen des Jubiläumsfestes zum 50. Geburtstag des Heimatvereins "Schrollnhüpfer Ibind" fand die Übung mit 55 Männern und Frauen aus fünf Wehren statt, bei der die Burgpreppacher Wehr mit ihrem Löschfahrzeug zur Hütte fuhr und der Atemschutztrupp drei Kinder und Jugendliche aus der Hütte bergen musste.
Der neue Kommandant der Burgpreppacher Wehr, Marco Niggl, leitete den Einsatz der Atemschutztruppe, die Gesamtleitung lag in den Händen von Kreisbrandmeister Bertram Reuß (Gemeinfeld). Die Wehren aus Gemeinfeld (eine gemischte Frauen- und Männergruppe), aus Hohnhausen, Fitzendorf und Ueschersdorf legten eine rund 600 Meter lange Schlauchleitung vom Hainbach zum Schulhaus im Wald, um das fiktive Feuer zu bekämpfen.

Lob vom KBM

Bei der abschließenden Manöverkritik zeigt sich KBM Reuß zufrieden mit dem Ablauf der Übung, sowohl mit der Arbeit der Atemschutzgruppe als auch der Verlegung der Schlauchleitung, die "schnell und einwandfrei zum Brandherd gelegt wurde". Bürgermeister Hermann Niediek (CSU), der mit seinen Stellvertretern Günther Stottele und Reinhold Klein (beide Gem. Liste) vor Ort war, zeigte sich erfreut über die Schlagkraft der Wehr, vor allem über die gute Zusammenarbeit beim Verlegen der 600-Meter-Leitung. Er lud alle Feuerwehrleute nach ihrem schweißtreibenden Einsatz zur Löschmaß ins Festzelt ein.


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