Presseck

Im Sport und auch im Glauben geht nichts ohne Training

Gerhard Leinfelder Presseck — Mit einem feierlichen Festgottesdienst in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche startete der TSV Presseck in seine Feierlich...
Artikel drucken Artikel einbetten
Richard Müller predigt zu den Sportlern von der Kanzel der evangelischen Dreifaltigkeitskirche in Presseck. Foto: Gerhard Leinfelder
Richard Müller predigt zu den Sportlern von der Kanzel der evangelischen Dreifaltigkeitskirche in Presseck. Foto: Gerhard Leinfelder
Gerhard Leinfelder

Presseck — Mit einem feierlichen Festgottesdienst in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche startete der TSV Presseck in seine Feierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Vereins. Pfarrer Siegfried Welsch zelebrierte zusammen mit dem Posaunenchor und dem Kirchenchor nach dem Einzug der Fahnenabordnung den Gottesdienst.
Die Gestaltung wurde im Vorfeld von den vier Damen des Festauschusses, Regina Heinz, Carola Jungbauer, Gabriele Schramm und Angelika Leinfelder vorgenommen, die auch zusammen die Fürbitten vortrugen. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand eine Predigt des wortgewaltigen Volksmissionars der evangelischen Landeskirche, Richard Müller aus München.
Auf der Grundlage des 1. Korintherbriefes Kap. 9, Verse 24-27 predigte Richard Müller mit Beispielen aus dem Leben. In sportlichen Bildern verdeutlichte er, worauf es im Glauben und im Sport ankommt, und wie der Glaubende von Sportlern lernen kann, um das Lebensziel zu erlangen. Sowohl beim Sport als auch im Glauben müsse immer wieder "trainiert" werden, um bestehen zu können.
Nach dem Gottesdienst hatte der TSV einen Sektempfang im Kirchhof organisiert. Alle Besucher des Gottesdienstes konnten dabei mit einem Glas Sekt auf das Geburtstagskind TSV anstoßen. Pfarrer a. D. Rainer Pajonk stellte dabei auch den Prediger Richard Müller und dessen Werdegang vor. Müller hat als ehemaliger "Medizinmann" von Bayern München und Präsident von 1860 München eine hohe Affinität zum Fussball und ist der Familie Pajonk bereits seit Jahrzehnten verbunden. Müller hatte bereits beim Festgottesdienst anlässlich der 100 Jahr-Feier des Vereins gepredigt.


Freunde aus Berlin begrüßt

Beim Empfang im Kirchhof konnten Festauschussvorsitzender Gerhard Leinfelder neben Bürgermeister Siegfried Beyer und Altbürgermeister Erhard Hildner auch den Präsidenten des befreundeten Berliner Verbandsligisten BFC Preussen Berlin, Karlheinz Ulbrich, begrüßen. Dann wurde ganz druckfrisch der neue Jubiläumswimpel präsentiert und an die Ehrengäste überreicht.
Am Sonntag nach dem Gottesdienst hatten sich viele Besucher auf der Alfred-Bodenschatz-Sportstätte zu den zahlreichen Fußballspielen unter Nachbarvereinen eingefunden. Der gastgebende TSV hatte sich mit dem SV 08 Steinach einen thüringischen Landesligisten als Jubiläumsgegner eingeladen. Dabei konnten die Pressecker gegen die drei Klassen höher spielenden Thüringer eine Stunde lang gut mithalten, gingen sogar mit 1:0 in Führung, mussten aber aber Ende doch noch klar mit 1:5 die Überlegenheit quittieren.
Bereits in den Tagen vorher hatte es zahlreiche Turniere gegeben. Bei den Bambinis gingen der FC Wüstenselbitz, die SG Ahornberg, der TSV Stadtsteinach und der gastgebende TSV an den Start, bei den E-Junioren gewann der FC Wallenfels vor dem TSV Stadtsteinach, dem TSV Presseck, dem VfB Kulmbach und dem FC Neuenmarkt.
Am Samstag gewann dann die neugründete Spielgemeinschaft der SG Enchenreuth II/TSV Presseck II den A-Klassencup. Nach einem 2:0 Erfolg gegen den Kronacher A-Klassisten SG Teuschnitz/Wickendorf gab es im Endspiel einen hauchdünnen 1:0 Erfolg gegen den Lichtenfelser A-Klassisten FC Hochstadt. Eine DJ-Party am Samstagabend im Sportheim führte dazu, dass mancher Besucher nur noch wenige Stunden Schlaf hatte, ehe die Glocken zum Festgottesdienst riefen.
Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren