Burgkunstadt

Ikonen - Fenster zur Ewigkeit

Russische und Griechische Ikonen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert sind am 30. und 31. August jeweils von 10 bis 20 Uhr im Foyer des Kathi-Baur-Alten- und Pfl...
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Ausschnitt aus der Ikone Christus Pantokrator. Foto: privat
Ausschnitt aus der Ikone Christus Pantokrator. Foto: privat
Russische und Griechische Ikonen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert sind am 30. und 31. August jeweils von 10 bis 20 Uhr im Foyer des Kathi-Baur-Alten- und Pflegeheimes in Burgkunstadt zu sehen.
In der westlichen Welt wird die Ikone in erster Linie als Kunstgegenstand betrachtet. Für die orthodoxe Christenheit ist sie jedoch heiligster Gegenstand ihres praktizierten Glaubens. Gott offenbart sich, in ihrer Glaubenswelt, in den Farben und Darstellungen der Ikone. Die Gebete der Gläubigen zu Helfern wirken durch die Ikone auf die Welt zurück.
In dieser Ausstellung ist ein repräsentativer Querschnitt durch das vielfältige Gebiet der Ikonenkunst zu sehen. Neben hochwertigen musealen Sammlerstücken sind auch einfache Hausikonen ausgestellt, deren Echtheit, Herkunft, Alter und Originalität durch wissenschaftlich zuverlässige Expertisen garantiert wird.
Gezeigt werden etwa 80 russische und griechische Holzikonen aus dem 17. - bis 20. Jahrhundert aus den verschiedensten Provinzen und Malschulen. Als besondere Raritäten dieser Ausstellung sind eine Kirchenikone "Heilige Dreifaltigkeit" (Besuch der drei Engel bei Abraham und Sarah) aus Zentralrussland um 1850 und eine seltene Ikone "Leibhaftige Himmelfahrt der Gottesmutter" aus Griechenland um 1700.
Als besonderes Angebot können die Besucher während der Ausstellung kostenlos eigene Ikonen begutachten lassen und sich Vorschläge für eine eventuell notwendige, fachkundige Restaurierung unterbreiten lassen.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. red

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